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kommeneren Mitteln arbeitete, und wurde darum zum hem
menden Faktor des industriellen Fortschrittes. Es hörte die
Entwickelung der Industriezweige mit fronpflichtiger Arbeit
nun auch wirklich auf. Da entstanden neue, nämlich die
bäuerlichen Fabriken neben den fronpflichtig bedienten,
welche vorwiegend auf die Befriedigung des Bedarfs der
staatlichen Verwaltung berechnet waren.
Schon in der zweiten Hälfte des XV11I. Jh. war das
Hausgewerbe in Rußland unter den Bauern zu einiger Blüte
gelangt. Die weitere Entwickelung des bäuerlichen Gewerbes
wurde nun sowohl seitens der Regierung, als auch seitens
der Fronherren begünstigt. Das lag in beider eigen
stem Interesse. Und so konnten denn am Anfang des
XIX. Jh. bereits bäuerliche Fabrikanten tätig sein. Aber auch
noch etwas anderes wurde von wesentlicher Bedeutung für
die Entwickelung der russischen Industrie. Mit der Zunahme
der städtischen Bevölkerung und mit der teilweisen Ablösung
des Frondienstes der Bauern durch Fronabgaben, besonders
in den Industrie-Gegenden, stieg auch die Zahl der freien
Arbeiter in den Fabriken. So betrug ihre Zahl am Anfang
des XIX. Jh. insgesamt schon 48 % aller Fabrikarbeiter.
Diese Zahl wuchs fortgesetzt, wenn auch nur sehr langsam.
Um diesen Prozeß zu verdeutlichen, geben wir hier zwei
statistische Daten wieder. 1 )
Jahreszahl
Zahl der
Gesamtzahl
Davon freie
Prozentsatz der
Fabriken
der Arbeiter
Lohnarbeiter
freien Lohnarbeiter
1804
2 423
95 202
45 625
48%
1825
5 261
210 568
114 515
54%
Die Fabriken, die mit staatlicher Unterstützung ent
standen waren und die für den Staat arbeiteten, gehörten
zu den privilegierten Etablissements und bedienten sich fast
ausschließlich fronpflichtiger Arbeit. Sie befanden sich
i) Vgl. T.-Bar I. 85 u. 89.