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Vorbemerkung. 
Der Inhalt dieser kleinen Schrift soll allen im Deutschen Landarbeiter-Ver 
band organisierten Kollegen als Material dienen, um den Forstarbeiterkollegen 
den Weg zu zeigen, der zur Besserung ihrer wirtschaftlichen Lage beschritten 
werden muß. 
Auch die im verflossenen Jahre durch die Tätigkeit der Organisation er 
zielten Verbesserungen im Arbeitsverhältnis durch den Abschluß der Tarife in 
allen Gegenden Deutschlands ist aus diesenr Heft ersichtlich. 
Welche Fehler und Mängel den Tarifen anhaften, ist ebenfalls durch Gegen 
überstellung der verschiedenen Verträge leicht festzustellen. Aus dem weiteren 
Inhalt soll der Waldarbeiter den Wert seiner Persönlichkeit im Wirtschafts 
leben erkennen. 
Das Selbstvertrauen der Arbeiter und der Arbeiterinnen in der Forst soll 
geweckt werden, damit der bisher am meisten unterdrückte und ausgebeutete 
Stand seine Kraft als Ganzes erkennt. 
Wenn dieses erreicht wird, dann wird der Waldarbeiter nicht mehr ein 
Spielball und willenloses Werkzeug in den Händen der Forstbeamten sein, sondern 
er wird als freier Mann geachtet und als gleichberechtigt anerkannt werden. 
Im ersten Kapitel ist der Versuch gemacht worden, in den Arbeitern die 
Liebe zum Walde wachzurufen. 
Wenn unser Bestreben, das in vorgenannten Worten zum Ausdruck kommt,, 
nur einen kleinen Erfolg zeitigt, dann halten wir die Mühe, die diese Arbeit 
verursachte, als reichlich belohnt. 
Berlin, im März 1920. 
Der V e r b a n d s v o r st a n d.
	        
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