Object: Die Schweiz

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an das ererbte Stücklein heimatlichen Bodens ist 
unser Volk in eine immer lebhaftere Bewe 
gung gekommen; die Industrie, das Wachstum der 
Volkszahl und Volksdichte und der erleichterte Ver 
kehr der Neuzeit haben an dieser Wandlung mitge 
wirkt. Beständig geht der Überschuß der ländlichen 
Bevölkerung nach den ohnehin volksreichen Städ 
ten und Industriegebieten; von dieser Aufsaugung 
auf Kosten der landwirtschaftlichen Gegenden war 
schon in Abschnitt über Industrie und Landwirt 
schaft die Rede. Infolge des Manderns innerhalb 
der Landesgrenzen kommt eine immer stärkere Mi 
schung des Volkes nach Herkunft, Sprache und reli 
giösem Bekenntnis zustande. 1850 lebten von 1000 
Personen noch 638 an ihrem Bürgerort; 1910 
waren es nur noch 336. 
Auswanderung. Wie innerhalb der Lan 
desgrenzen die Volksbestandteile ineinanderfließen, 
so geht auch an der Grenze selbst eine ansehnliche 
Wanderung herüber und hinüber. Schon längst ver 
lassen alljährlich Tausende die Heimat, um in der 
Fremde ein besseres Auskommen zu finden. Von 
jeher stellten die armen, übervölkerten Gebirgstäler 
eine starke Schar von Auswanderern, sah sich doch 
schon um die Mitte des 18. Jahrhunderts der Rat 
von Bern wiederholt veranlaßt, durch besondere 
Maßregeln den Auswandercrstrom zurückzudämmen 
und der Entvölkerung im besondern der Alpentäler 
zu wehren. Seitdem der Fremdenverkehr und die 
Industrie den Alpenbewohnern einen sichern Ver 
dienst verschaffen, ist die Auswanderung gesunken. 
Sie hörte z. B. im St. Galler Oberland fast gänz 
lich auf von dem Zeitpunkt an, da die großen 
Spinnereien im Seeztal den Betrieb eröffneten. 
Die Statistik verzeichnet nur die Auswanderer, 
die nach überseeischen Ländern ziehen und sich zu 
diesem Zweck an eine Auswanderungsagentur wen 
Aus- 
ivanderunz
	        
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