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geringer Menge, daß der Betrieb nur durch die
gleichzeitige Verarbeitung des Mergels zu Zement
aufrecht erhalten werden konnte. Uznach oberhalb
des Zürichsces hat ein ansehnliches Lager von Schic-
fcrkvhlen, zwischen Ablagerungen der Eiszeit ein
geschlossen. Sie sind dadurch entstanden, daß Wäl
der vom Glctschcrschutt zugedeckt wurden und unter
Luftabschluß verkohlten. In den früher benutzten
Schieferkohlengruben von Dürnten und Mörswil
ist der Betrieb eingestellt worden. Im Rhonctal
liefern vier Bergwerke einen bescheidenen Ertrag
an Anthrazit, während zahlreiche andere Minen
bereits verlassen sind.
T«rs Torf. Eine beträchtliche Zahl von Torfmooren
ist über alle drei Gebiete des Landes zerstreut;
die meisten gehören dem Mittellande an. Die Torf-
erde bildet infolge des Reichtums an halbverkohl
ten Pflanzenfasern ein brauchbares Brennmaterials
das zumeist in den Dörfern und Städten in der
Nähe der Torflager Absatz findet. Die ausgedehn
testen Torfmoore liegen im Jurahochtal von La
Sagne und Les Ponts und im Tal von La Brö-
vine, im bernischen Seeland und bei Einsiedeln-
Rothcnthurm.
Caiz Salz. Fünf Salinen decken mit einer jähr
lichen Produktion von über 600000 q. nahezu
den Gesamtbedarf des Landes an Kochsalz. Es sind
das Bergwerk von Bex im waadtländischen Rhone
tal und die Salinen am Rhein: Schweizerhalle
bei Basel und Kaiseraugst, Riburg und Rheinfelden
im Kanton Aargau. In Bex wird das Salz, mit
Gips und Tongestein vermischt, im Berginnern ab
gebaut. Die Rheinsalinen dagegen gewinnen es durch
Bohrlöcher, die auf das Salzlager hinunterreichen.
Wasser wird hineingeleitet, als Salzlauge (Soole)
heraufgepumpt, gereinigt und verdampft; dabei
bleibt das Kochsalz zurück.