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Sitzergreifung von gewissen Teilen des Erdballs niemandem er
möglichen, sich einen Teil fremder Produkte anzueignen: die
Ackerbauer würden aus ihrem Felde so viel Produkte erhalten,
als sie brauchen, und dem Grundbesitzer „seine“ Ländereien ruhig
überlassen.
So führt der Umstand, daß die Arbeitsproduktivität von der
Bodenfruchtbarkeit und dem Umfang des Bodens infolge des
Sinkens der Arbeitsproduktivität bei sukzessiven Arbeitsauf
wänden abhängt, unter gewissen Umständen dahin, daß sich eine
falsche Vorstellung von der Rolle der Natur in der menschlichen
Tätigkeit herausbildet. Das Bestreben nach Ausdehnung des
Ackerfeldes sowohl als auch der Weiden und Wiesen schafft so
mit nicht nur die Grundrente, sondern auch die Vorstellung ge
wisser Gesellschaftsklassen, daß der Boden die gleiche Rolle wie
die Arbeit spiele und „Werte“ erzeuge. In einer Naturalwirtschaft,
in der es noch keine Ausbeutung fremder Arbeit gab, konnte diese
falsche Vorstellung gar nicht aufkommen, weil jeder fühlte, daß
die Menge seiner Erzeugnisse von seiner Arbeit direkt abhing.
Zu dieser Zeit war der Umfang der Wirtschaft, so
wie der des Betriebes nur durch die Menge der
Arbeit beschränkt, die eine Wirtschaft aufzu
wenden vermochte.
III.
Die moderne Volks- oder Weltwirtschaft ist sehr kompliziert.
Wir können sie erst dann verstehen, wenn wir die Naturalwirt
schaft, sowie deren Übergang in die kapitalistische Wirtschaft
untersucht haben.
Wie schon erwähnt, erweisen sich die neuen Arbeitsauf
wände auf derselben Bodenfläche als weniger produktiv und
minder vorteilhaft für die Bevölkerung. Daher wird zuerst der
Bevölkerungszuwachs eine andere Beschäftigung suchen, so in
allerhand Gewerben, wenn die Menge der landwirtschaftlichen
Produkte für die ganze Bevölkerung ausreicht.
Dieser Entwicklungsprozeß der Industrie, der als Folge der
Bevölkerungszunahme und der Entwicklung der Produktivkräfte