Full text : Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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rücksichtigt,  wie  Gewicht,  Stockwerke  usw.  Das  Ganze  stellt  eiu  fein
durchgebildetes  Tarifsystem  dar.
Die  Umsätze,  die  in  Brennmaterialien  in  den  deutschen  Konsumvereinen ­
  erzielt  werden,  sind  schon  heute  ganz  bedeutend.  Einzelne
Vereine  tun  sich  darin  ganz  besonders  hervor?)
Die  Verteilung  von  Getränken.  Die  Getränke,  welche
für  die  Hauslieferung  bei  den  Konsumgenossenschaften  in  Frage
kommen,  sind:  Bier,  Wein,  Limonade  und  Mineralwasser. ­
  Diese  Getränke  werden  aber  auch  und  zwar  in  der  Hauptsache ­
  in  den  Verteilungsstellen  abgegeben.  Es  hat  das  in  der  sozialen
Zusammensetzung  der  Konsumvereine  seinen  Grund.  Die  Mitglieder
beziehen  Getränke  meist  nur  in  kleinen  Quantitäten,  die  Kastenlieferung
  ist  seltener  als  bei  anderen  Konsumentenschichten.
Mineralwasser  und  Limonaden,  die  zur  Verteilung  gelangen,
stammen  meist  aus  der  „Eigenproduktion"  der  Konsumvereine.  Bier
wird  von  allen  größeren  Konsumgenossenschaften  selbst  abgefüllt.
Besondere  Arbeit  verlangt  die  Flaschenreinigung,  worin  die  Konsumgenossenschaften ­
  vorbildlich  sind.  Die  technisch  vollkommensten  Spülmaschinen ­
  gelangen  zur  Anwendung.
Es  wird  in  den  Konsumgenossenschaften  sehr  darüber  geklagt,
daß  die  leeren  Flaschen  von  den  Mitgliedern  noch  für  andere
Zwecke,  als  für  die  sie  ursprünglich  bestimmt  waren,  gebraucht  werden
und  dadurch  die  Reinigung  erschwert  wird.  Auch  wartet  man  oft
lange  mit  der  Rückgabe  der  Flaschen  oder  bringt  sie  überhaupt  nicht
zurück.  Das  veranlaßte  die  Konsumgenossenschaft  „Vorwärts"  in
Barmen  (Zentralverband)  im  vorigen  Jahre  dazu,  den  Bierpreis  pro
Halbliterflasche  um  1  Pfg.  zu  erhöhen.  In  einzelnen  Vereinen  hat
man  dadurch  dem  Uebel  abzuhelfen  gesucht,  daß  man  Pfandgclder
für  die  Flaschen  erhebt.
Bei  der  Hauslieferung  klagt  man  über  das  Abhandenkommen
von  Kasten.

o)  So  setzte  die  im  Verhältnis  zu  den  10-,  20-  und  30-Millionen-Vereinen
ziemlich  kleine  Genossenschaft  „Unterweser"  in  Bremerhaven  folgende  Quanten ­
  um:
10  Segler  mit  1866  Tons  engl.  Nußkohlen,
110  Waggons  mit  1578  Tons  Briketts,
47  Waggons  mit  665  Tons  Wests.  Hüttenkohle  usw.
Dieser  Verein  ist  damit  auch  der  größte  „Kohlenhändler"  in  den  Unterweserorten ­
  geworden.
Schloefser,  Me  konsnmgenossenschastliche  Gütervermittlimg.

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