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habe ich 4—5 Franken, im Winter 10 Franken Fadenabzug und
noch mehr.“ Ihr Lohn beträgt ohne diesen Abzug 90 Fr.
monatlich.
Nach diesen Vorbemerkungen schreiten wir zur Darstellung
der Monatslohnansätze:
Berufszweig
Monatslohn in Franken:
Bis 50
50—79
SO—99
100—119
120—149
150 u. mehr
Total
Handel . . .
6
21
35
39
24
ii
136
Schneiderei.
2
16
12
13
7
—
50
Näherei . . .
1
8
9
6
2
—
26
Bureau . . .
2
3
8
—
3
6
22
Glätterei. . .
1
9
5
3
—
—
18
Modes ....
—
2
5
1
1
—
9
Diverse . . .
—
4
8
4
—
—
16
Total
12
63
82
66
37
17
277
• In °/o
4
23
30
24
13
6
100
Mehr als ein Viertel hat also ein Monatseinkommen von
weniger als 80 Fr., mehr als die Hälfte weniger als 100 Fr. und
nur 6°/o erhalten mehr als 150 Fr. monatlich. Wenn wir von
Bureau und Handel absehen, so stellen sich die Verhältniszahlen
noch schlimmer. Ein volles Drittel hat hier ein Einkommen von
weniger als 80 Fr. und keine einzige Arbeiterin erhält ein
Monatssalär von mehr als 150 Fr.
Lohn und Arbeitszeit. Gewöhnlich stehen diese beiden
in bezug auf Grösse im umgekehrten Verhältnis zueinander. Wir
verzichten des Raumes halber auf die Darstellung nach einzelnen
Berufsgruppen, bemerken aber, dass in der Damenschneiderei
und beim Ladenpersonal obige Regel eine Ausnahme bildet und
in der Tat diejenigen, die eine längere Arbeitszeit haben, auch
etwas mehr Lohn erhalten. Freilich werden bei einer besseren
Aufrechnungsmethode wiederum andere Ergebnisse erzielt.
Vorerst geben wir für alle Berufszweige zusammen die
Kombination zwischen Arbeitszeit und Lohn.