Zt Die Sichtung des Stoffes
scheidenden Beweise besonders ins Auge zu fassen und von
den. weniger beweiskräftigen Gründen zu trennen.
3. Ein anderes Ordnungsprinzip ergibt sich aus der
logischen Zusammengehörigkeit der verschiedenen
Stoffe. Man wird den eigentlichen Gegenstand selbst mit
seinen einzelnen Teilen von seinen Voraussetzungen, Ursachen
und Anlässen und ebenso von seinen Folgen und
Wirkungen unterscheiden und diese Stoffe in besonderen
Gruppen zusammenfassen.
4A. Ferner läßt sich in dem gesammelten Stoff seiner
Qualität nach dasjenige, was sich mehr auf die äußere
Form oder auf die Methode der Behandlung bezieht, von
den inhaltlichen und sachlichen Elementen trennen und
überhaupt das Gleichartige und Ungleichartige voneinander
scheiden und in eigenen Gruppen vereinigen.
5. Für jede einzelne Wissenschaft lassen sich endlich
aus der systematischen Einteilung des ganzen Fachgebietes
besondere Kategorien entnehmen und für die Ordnung
des Stoffes verwenden. So stellt zB. X. Bernheim
für die Geschichtswissenschaft eine „thematische Einteilung“
zusammen!) und Ch. Seignobos macht ebenfalls in der „Introduction
aux 6tudes historiques“ den Versuch einer umfassenden
Einteilung der geschichtlichen Tatsachen®).
uıuı=‘) E, Bernheim, Lehrbuch? 53—70,
?) Ch. Seignobos in: Langlois-Seignobos, Introduction? 202 f,
DA, SF
Ay.