Full text: Zollhandbuch für die Ausfuhr nach Rußland 1906-1917

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6. Gewebe und Bänder (geflochten und gewebt) 
aus echtem oder unechtem Gold oder Silber, Gold 
und Silber, gezogen und gesponnen, für das Pfund 10.80 R 
6. Vertragsgemäss: Gewebe und Bänder (ge 
flochten oder gewebt) aus Gold, Silber oder un 
echtem Lahn, Draht und Gespinst aus Gold und 
Silber, für das Pfund 10,80 H 
Damengurte aus Rauschgoldbändern — nach Art. 
148, P. 6 (C. 91, Nr. 25 992). 
Tüll aus unechtem Gold und Silber in Verbindung 
mit Baumwolle — nach Art. 148, P. 6 (C. 10, Nr. 520). 
7. unechtes Gold oder Silber, gezogen und 
gesponnen, Lahn, Flitter und ähnlicher Zierat, 
für das Pfund 3,— R 
Anmerkung. Unter gezogenem und ge 
sponnenem unechten Gold oder Silber ist der 
gewundene Lahn (die Kantille) aus unedlen 
Metallen zu verstehen, die. in einem Kilogramm 
mindestens 1500 m messen und mit Gold oder 
Silber in einer Menge überzogen ist, die 2 v. H. 
des Gesamtgewichts des Metalls nicht übersteigt. 
Es sind anzusehen: 
als gezogenes Rauschgold oder Rauschsilber — sehr 
dünner Gold- oder Silberdraht; 
als Lahn — in Walzen geplätteter sehr dünner Gold-, 
Silber- oder Rauschgolddraht; 
als Gold-, Silber- und Rauschgoldgespinst — mit Gold, 
Silber oder Lahn umsponnene Fäden aus irgend einem 
Faserstoff; 
als Flitter und dergl. Verzierungen — kleine Plättchen 
in Kreisform oder anderen Figuren, die aus dünnen 
Gold- und Silberblättern oder aus vergoldeten und ver 
silberten Kupferblättern gestanzt sind und bei der Goldstickerei 
Verwendung finden (C. 91, Nr. 25 921). 
Vergoldeter und versilberter Lahn (als Christbaum 
schmuck) — nach Art. 148, P. 7 (C. 98, Nr. 25 826). 
8. Platin in Streifen, Draht und Blechen so 
wie in Waren aller Art, für das Pfund .... 30,— ® 
Chemische Apparate aus Platin — nach Art. 
148, P. 8 (C. 86, Nr. 604). 
Platin, unbearbeitet, in Barren, Bruch und Pulver 
— nach Art. 148, P. 8 (C. 07, Nr. 2452). 
Auf die Gesuche von Geschäftsreisenden, die Muster 
von Gold- und Silberwaren ins Ausland zurück 
führen, tunlichst eine Beschädigung der Muster bei der Ver 
nichtung der Stempel zu vermeiden, hat der Verweser des
	        
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