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/u eben so aníTálligen Resultaten führt eine Zusammen
stellung (1er Preisflucluationen für die wenigen, in der nach
folgenden, leider so unvollständigen Tabelle enthaltenen In-
dustrieerzeuguis'se.
Percentueile Preissteigerung.
für
von 1854
bis 185«
von 185«
bis 1858
von 1858
bis 18C1
von 1861
bis 1865
1) Mauerziegel (Böhmen)
2) Eisen (dto.)
ö) Roheisen (Wien)
4) Stärke (dto.)
5) Zucker (dto.)
ti) Baumwollgarn (dto.)
+ %
+ Iti.,,
55.-0
+ 6.,3
— 34.J
+ 19.;
+ 84.g
-f- 10.9
tfo:
+ 3.3 1
1
4- 56.,
Durchschnitt . .
i
+ 22.0;
— 13.4h
4- 20.,
4- 9.,
Die Ziegelpreise steigen von 1854 auf 1856 und von 1861
ftnf 1865 offenbar weil sie nur höchst unwesentlich von den Ver
hältnissen des Weltmarktes und beinahe ausschliesslich vom
Lohnsätze bestimmt werden ; aus ganz demselben Grunde fallen
f’ie ganz im Gegensätze zu den Preisen aller anderen in den
Tabellen enthaltenen Tndustrieproducte von 1858 auf 1861.
Risen dagegen, im hohen Grade unter der Herrschaft der
M eltconjunctiir stehend, steigt ziemlich gleicbmässig trotz
aller Agioschwankungen von Epoche zu Epoche, und macht
blos zwischen 1856 und 1858 in Folge der damals herrschenden
Krisis eine Ausnahme. Aebnliches gilt für Baumwollgarn
(dessen abnorme Preissteigerung voii 1861 auf 1865 jedenfalls
iiielits mit den Valutaverbältnissen zu thiin bat, sondern auf
den damals wüthenden Secessionskrieg zurückzuführen ist).
Stärke folgt naturgemäss den PreisHuctuationen des Getreides
and auch für Zucker waren zwischen 1851 und 1865 die
Hübenpreise massgebend.
Die nachfolgende Tabelle zeigt in übersichtlicher Zu
sammenstellung, wie die IMreise der verschiedenen Kategorien
la den einzelnen Epochen von einander abwicben, und gestattet
%agleich einige Rückschlüsse auf die Productionsbedingungen
ai diesen selben Epoche.
ia54 M
• 1^-7S
+ ö-S«
4- 12.;,
4-
tJetreidepreise in Pest . . .
Pi’oductenpreise in Pest . .
htbensiTiittelpreise in Wien .
'l’aglolin in Wien . . . • .
IH.W; r.H
— 14.,4
ö.j,
+ 4.„j
4- i-ii
IH.Ví (il
+ 8-»o
8-00
— 19-»«
— 7.,„,
1K«|—6S
îS
■f 30.,0