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ist durch die Lücke des Lütschinentales nur die Jungfrau
sichtbar.
^ütsHinen- Das Lütschineutal gabelt sich bei Z w e i l ü t s ch i n e n
in die beiden Äste des Lauterbrunuen- und des Grindelwaldtales.
Im Winkel zwischen der weißen und schwarzen
Lütschine bietet der Männlichen den schönsten Blick aus
die Jungfraugruppe. Das Lauterbrunnental steigt als
gewaltiger Trog zwischen schroffen, stellenweise senkrechten
Felswänden zu den Eisfeldern des Breithorns 3779 in
hinauf; auf hohen Seitenterrassen machen sich die Kurorte
Murren und Wengen die sonnige, weitfchauende
Lage zu nutze. Über die Felskante stürzen die Seitenbäche
in schmalen Silberbändern zur Tiefe; darunter
ist der Staubbach bei Lauterbrunnen mit 400 ra
Sturzhöhe der bekannteste. Grindelwald liegt inmitten
einer wiesengrünen, häuserbesäeten Talmulde, im
Süden umschlossen von den schreckhaft steilen Wänden
der Hochgebirgsgipfel des Wetterhorns, der Schreckhörner,
Fiescherhörner 4040 in und des Eigers 3975 in.
Aus ihren Firnfeldern senken sich die schnttbedeckten Eisströme
des obern und untern Grindelwaldgletschers bis
in die Obstbaumregion des Talgrundes hinab. Grindelwald
ist berühmter Sommer- und Winterkurort. Dicht
an den Felsabstürzen und Gletschern der Jungfraugruppe
verbindet der Weg über die Kleine Scheidegg und die
Wengernalp Grindelwald mit Lanterbrunnen. Mit furchtbarer
Steilheit überragt die Eigerwaud den Aufstieg zur
Kleinen Scheidegg; auf 2 km Horizontalentfernung besaeiigevmitp
trägt der Höhenunterschied 2,3 km. Der Weg über die
Wengernalp ist wie kein anderer Alpenpaß mit seinem
überaus starken Fremdenbesuch zu einer eigentlichen
Völkerstraße geworden. Die Wengernalpbahn erleichtert
den Verkehr. Von der Kleinen Scheidegg 2070 m
dringt die Jungfraubahn durch das Berginnere des
Eigers zum Felsenfenster der Eigerwand, dann zur
Station Eismeer auf der Südseite des Eigers und
weiterhin durch die Felsmassen des Mönchs 4105 m