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tct. Ein beträchtlicher Teil der Baumwoll- und Seidenindustrie
wurde für den italienischen Bedarf nach Italien verlegt.
Förderung der Am Erfolg unseres Landes im Wettkampf mit den
Industrie ersten, von der Natur begünstigten Industrieländern
haben die technische und kaufmännische Tüchtigkeit der
Unternehmer und die Geschicklichkeit der Arbeiter einen
großen 2Xnteis. Die allgemeine Volksbildung ist die
Grundlage guter Leistungen. Zahlreiche Unterrichtsanstalten
vermitteln speziell die Berufsausbildung. So
fördern die Eidgenössische Technische Hochschule und die
übrigen technischen Schulen den Maschinenbau; für Uhrmacher,
Sticker, Seidenweber und andere Berufsleute
bestehen besondere Schulen. Nicht wenig kommt der Industrie
zu statten, daß viele unternehmende Schweizer-Kaufleute
in fernen Ländern als Inhaber von Geschäftshäusern
oder als Agenten, den Absatz der heimischen
Fabrikate fördern und für den vorteilhaften Einkauf der
fremden Rohstoffe besorgt sind.
Wasierkräste Die hohen Kohlenpreise nötigen die schweizerische
Industrie, die Wasserkräfte des Landes in immer stärkerem
Maße auszunützen. War bis dahin die Großindustrie
hauptsächlich auf das Mittelland beschränkt, so
geht sie jetzt den verfügbaren Wasserkräften nach und
dringt tief in die Täler des Gebirges hinein. Sie gewinnt
ständig an Boden und an Zahl der Arbeiter;
die Schweiz ist zum Industriestaat geworden.
Industriezweige Die größten und für das Erwerbsleben maßgebenden
Fabrikationszweige sind die Stickerei und die Baumwollindustrie
der Ostschweiz, die Seidenindustrie von Zürich
und Basel, die Uhrenmacherei im Jura und der Maschinenbau
in verschiedenen Orten des Mittellandes.
2. Stickerei.
Ausfuhr Der jährliche Export im Wert von 211 Milt. Fr.
(1912) stellt die Stickerei an die Spitze aller schweizerischen
Industrien. Da als Material meist Baumwolle