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Warenhandel für eigene Rechnung.
y) es wird nur der Saldo desFilialkontokorrent-Kontos bzw.
des Kapital-Kontos der Filiale unter den Debitoren oder Kreditoren
der Vermögensbilanz des Gesamtgeschäftes aufgenommen.
ö) Man kann Aktiva und Schulden der Zweiggeschäfte
summarisch anführen (z. B. Aktiva der Filiale nach besonderer
Aufnahme).
2. ß) Jede Filiale dient dem Erwerbszweck der Unternehmung.
Sie kann selbständig, äußerlich unabhängig vom
Hauptgeschäft, die gleiche Tätigkeit wie dieses ausüben (Zweiggeschäft
im Ausland, Bankfilialen). Oder sie kann die Unternehmerarbeit
des Hauptgeschäftes unterstützen, z. B. Einkaufsfilialen
und Einkaufshäuser der Importeure, Verkaufsfilialen wie
Detailgeschäfte, Fabrikniederlagen u. ä.
In den Büchern der Filiale müssen, abgesehen von der Verbuchung
der Geschäftsvorfälle, die Reehnungsverhältnisse mit
dem Hauptgeschäft klargelegt werden. Das Konto des Hauptgeschäftes,
des Stammhauses, ersetzt das Kapital-Konto. Die
Beziehungen zwischen Filialen und Stammhaus eines Warenbzw.
Fabrikationsgeschäftes stellt das folgende Schema dar.
Abgeliefert Konto des Hauptgeschäftes. Empfangen
Überweisungen von Geld, Wechsel.
Debitoren-Konto: Unmittelbare Zahlungen
von Filialkunden an das
Stammhaus.
Retourwaren an die Zentrale.
Schlußkäjpital.
Kapital der Filiale.
Waren, Geld .... vom Stammhaus
empfangen.
Kreditoren: vom Stammhaus bezahlte
Lieferantenrechnungen.
UuÄosjeuanteil der Filiale.
Zinsen auf das Kapital.
Reingewinn.
Zulässig ist eine Zerlegung des Kontos des Hauptgeschäftes
in ein Kapital-Konto Stammhaus und in ein Kontokorrent-Konto
Stammhaus.
3. Detailgeschäft. Die Verbindung eines Großhandels- mit
einem Kleinhandels- oder Ladengeschäft wird in den Büchern
des Großgeschäftes auf einem Sonder-Konto des Detäilgeschäfts
dargestellt.