Full text : Geld-, Bank- und Börsenwesen

330

Bankmäßige  Geschäfte  darf  die  Nentenbank  nur  mit  bem  Reich,
der  Reichsbank  und  den  Privatbanken  machen.  Sie  hat  dem  Reich  einen
Kredit  von  1,2  Milliarden  Rentenmark  und  der  Wirtschaft  den  gleichen
Betrag  —  davon  1133,39  Millionen  der  Reichsbank  und  66,51  Millionen
den  Privatnotenbanken  —  zur  Verfügung  gestellt.
Die  Rentenmark  war  also  aus  Grund  und  Boden  basiert.

Deutsche  Rentcnbank.
Monatsausweis  vom  Ende  März  1927
in  Millionen  Mark
Aktiva
Belastnng  der  Landwirtschaft  zugunsten  der  Rentenbank.
Bestand  an  Rentenbricfen:
am  28.  2.  27  RtM  1  699  844  O00.—
am  31.  3.  27  RtM  1  699  844  000.-Darlehen
  an  das  Reich
Abzuwickelnde  Wirtschaftskredite
Andere  Debitoren
Kasse,  Giro-,  Postscheck-  und  Bankguthaben
Bankgebäude
Mobilien  und  Bürontensilie»
Sonstige  Aktiva
Passiva
Grundkapital
Umlaufende  Rentenbankscheine
Rentenmarktilgung  gemäß  §  7c  des  Lignidationsgcsetzes  .
Umlaufende  Rentenbricfe
Guthaben  der  Deutschen  Rentenbank-Kreditanstalt.  .  .
Geminnreserve
Rückstellungen

trage  von  960,93  Millionen  M  getilgt  worden.

28.  2.  27

31.  3.  27

2000

2000

923

921

293

279

7

7

67

80

0,33

0,33

0,10

0,10

2000

2000

1149

1129  t

67

71

0,16

0,16

2

13

36

36

6

6

ubankscheine  im  Be-5,

  Die  Deutsche  Rentenbank-Ilreditanstalt.
Im  August  1925  wurde,  als  landwirtschaftliche  Zentralbank,  die
Deut  s  che  Rente  ubank-Kreditan  st  alt  mit  einem  Kapital  von
170  Millionen  RM  gegründet.  Sie  erhielt  das  Kapital  von  der  Deutschen
Rentenbank,  deren  geschäftliche  Betätigung  nunmehr  auf  die  Ablösung  der
Rentenmarkkredite  beschränkt  ist.
Zweck  der  Rentenbankkreditanstalt  ist  es,  Darlehen  an  die  Landwirtschaft ­
  zu  geben.  Es  geschieht  dies  durch  Vermittlimg  von  laudwirtschaftlicheti
  und  anderen  Kreditanstalten,  von  denen  einige  öffentlichen  Eharak-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.