Full text : Bilanztechnik und Bilanzkritik

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Ertragsbilanz-

V  erlöste

Schema

Gewinne

1  a.  Verlustvortrag.
2.  Verlustausgaben,  Kosten 1 ):  Ausgaben ­
  zur  Sicherung,  Erhaltung  und
Erzielung  eines  Reinertrages.
3.  Kapitalverluste  durch  ordentliche
und  außerordentliche  Wertminderungen ­
  des  Anlage-  und  des  Betriebskapitals ­
  (Abschreibungen  infolge  bestimmungsgemäßer ­
  Verwendung  zur
Ertragserzielung,  Verluste  durch  Vorgänge ­
  außerhalb  des  Betriebes,  wie
Konjunktur,  Wertveränderungen  der
Bestände,  Wertvernichtung).
Zu  den  außerordentlichen  oder
Zufallsverlusten  zählen  Verluste  durch
Unterschlagung,  Buchfälschung,  Unglücksfälle ­
  aller  Art.
4.  Reingewinn.

1.  Gewinnvortrag.
2.  Ordentliche  organische  Geschäftsgewinne ­
  1 ),  d.  h.  der  durch  die
wirtschaflliche  Tätigkeit  erarbeitete
Gewinn  (d.  i.  Differenz  zwischen  Aufwand ­
  und  Erlös,  Betriebseinnahmen
und  -ausgaben),  getrennt  nach  Betriebszweigen ­
  (Haupt-  und  Nebenbetriebe) ­
  und  Gewinnquellen  (z.  B.  Zinsen, ­
  Provisionen,  Kursgewinne  usw.,
Unternehmungen  für  eigene,  für  gemeinschaftliche ­
  Rechnung,  Gewinne
aus  Beteiligungen).
3.  Außerordentliche  und  Zufallsgewinne,
  z.  B.  Gewinne  auf  abgeschriebene
  Forderungen,  verfallene
Dividenden  und  Zinsscheine,  Auslosungsgewinne, ­
  Buchgewinne  durch
Sanierung,  Fusionen,  Rückkauf  eigener ­
  Aktien  unter  pari,  Gewinne  aus
Grundstücksverkäufen,  Zuschüsse  ( z -
B.  der  Elektrizitätswerke  an  Straßenbahnen, ­
  des  Staates  für  übernommene ­
  Garantien),  Subventionen,  kostenlos ­
  überlassene  Aktien  behufs  Abschreibung ­
  vom  Kapital  u.  Deckung
von  Verlusten  usw.
4  a.  Reinverlust,  Unterbilanz.

sammlungsbeschlusses  4  %,  die  aus  der  Spezialreserve  entnommen ­
  wurden.  Die  Frage  nach  der  wichtigsten  Dividendenquelle
  einer  Aktiengesellschaft  läßt  sich  zahlenmäßig  genau  aiö
besten  ermitteln,  wenn  man  den  zur  Auszahlung  der  Dividende
erforderlichen  Geldbetrag  mit  der  Höhe  des  Bruttogewinnes
bzw.  der  einzelnen  Quellen  vergleicht.
Eine  Zementfabrik  erzielte  einen  Bilanzgewinn  von
M.  214  606
abzüglich  Gewinnvortrag  aus  dem  Vorjahr  „  107  858
Bei  einem  Jahresreingewinn  von  nur  M.  106  748

>)  Unkostenkonten  enthalten  Anteile  am  Aufwand,  Gewinnkonteo
Anteile  am  Rohgewinn:  Aufwand-  und  Leistungskonten  der  Unternehmung ­
            
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