Full text: Bilanztechnik und Bilanzkritik

Aktiengesellschaft 
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Wird in diesem Beispiele nach den Entscheidungen des 
Reichsgerichts der Gewinnvortrag für 1915 als tantiemefreie 
Rücklage angesehen, so berechnet sich die Differenz nach obiger 
Formel wie folgt; 
(G'-F) = 
= 1956000,— 
100 — 8— 12 
daraus V = 2 129 633,29 ~ 1 956 000,— = 173 633,29 
Die übliche Aufstellung wäre: 
Reingewinn 2 365 752,92 (einschl. des verjähr. Vortrags) 
-r R.Iu. R. II 236 119,63 
2 129 633,29 = G' 
173 633,29 = V (Vortrag für 1915) 
1 956 000,— 
960 000,- •— 4 % Dividende 
996 000,— 
156 480,— — Tv = 8 % von 1 956 000,— 
119 520, ^ Ta =12% von 996 000 
720 000,— 
720 000 ~~ 3 % Restdividende. 
II. Einfachere kaufmännische Lösung: Die Anwendung der 
^gebraischen Formel erfordert schwierige Korrekturen, wenn 
*'hntiemepflichtige Zuweisungen z. B. an Wohlfahrtskassen in 
Retracht kommen. Bequemer ist die Berechnung nach folgendem 
Schema; 
Reingew'nn ... 2 365 752,92 
Reserve I u, II 236 119,63 
2 129 633,29 
-s- Gewinnvortrag 
-s- Gewinnvortrag 
Korrektur: Der mit*) bezeichnet« 
Abzugsposten ist unrichtig; Ta ist 
zu hoch berechnet, da die Aufsichts 
ratstantieme vom Gewinn abzüglich 
4 % Dividende zu ermitteln ist. Es 
wird zuviel abgezogen um 12 % von 
+ Zuschlag 115 200,— 960 000 (= 4 % auf 24 Milk). 
Restgewinn 1 680 000,— {= 7 % Dividende oder, falls tan- 
tiemepflichtige Zuweisungen statl- 
finden, einschließlich dieser Beträge.)
	        
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