Industriebilanzen.
Der Umsatz war ^ 2 500 480 =
Materialverbrauch JH 1 423810 =
Löhne, Kosten ,, 914 645 =
Abschreibungen ,, 51 610 =
Jahresreingewinn M 110 415 =
Die Abschreibungen betragen 5,3 % des Anlagekapitals, der
Jahresreingewinnnur4,63%derSelbstkosten{110415 : 2390055).
Das Anlagekapital (abzüglich der Abschreibungen M. 799395)
ist 32 % des Umsatzes, d. h. für je 100 M. Absatz waren 32 M.
für feste Produktionsmittel aufzuwenden.
Die Bilanzsumme war 3 276 684, davon
der Amortisationsfonds ab .. 437 351 (= 35,4 % des Erwerbsbleibt
ein Vermögen von M. 2 839 333, preises d. Anlag.),
davon M. 1223456 Debitoren, d. h. 48,9 % des Umsatzes (außerordentlich
hoch!), und 43,1 % des Gesamtvermögens.
Die Schulden betrugen M. 1 373 361, davon entfielen auf
die Kreditoren M. 609 796 (nur Warenschulden), d. h. 137 %
der Lagerbestände (M. 445 204). Die eigenen Mittel (ohne Jahresreingewinn),
d. h. Grundkapital, Reserven und Gewinnvortrag
aus dem Vorjahr beliefen sich auf M. 1 355 557. Die Schulden
machen 50,3 %, die eigenen Mittel 49,7 % des Gesamtkapitals,
die Schulden 48,4 % des Vermögens (Schulden-Koeffizient).
Ob irgendwelche Pfandkredite in Anspruch genommen wurden,
ist nicht ersichtlich. Auf 100 M. Umsatz kommen 54,2 Eigenkapital,
das also etwa 2 mal umgeschlagen wird, und 54,9 M.
Leihkapital, endlich 4,43 M. Reingewinn und 16,4 M. Lagerbestände
(im groben Durchschnitt 409 172 M. Bestand). Mit
100 M. Eigenkapital wird ein Umsatz von 110,7 M. und
ein Reingewinn von 8,14 M. erzielt. Die Aktiendividende
ist 9 %.
Auf 100 Einheiten des „werbenden“ Kapitals (d. h. eigene
Mittel und feste Schulden, wie Anleihen und Hypotheken, hier
Obligationen 600 000) kommen 127,7 Umsatz und M. 6,87 Gewinn
(Reingewinn und 23 880 Anleihezinsen). Auf 100 M. Umsatz
kommen 78,2 M. werbendes Kapital.