Full text : Bilanztechnik und Bilanzkritik

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Abschlußtochnik.

Von  den  Ende  Dezember  vorhandenen  Vorschuß-  1911  1912

forderungen  waren  gedeckt
durch  Effektondepot  11,6%  11,1%
,,  hypothekarische  Sicherheiten  88  %  33,8  %
,,  persönliche  Bürgschaft  50,4  %  56,1  %

Der  aktive  Kontokorrentkreditverkehr  und  das  Vorschußgeschäft ­
  zeigen  somit  im  Jahre  1912  ein  Anwachsen  des  Kreditbegehrs, ­
  was  auch  in  der  Steigerung  der  Zinseneinnahmen  zum
Ausdruck  kommt.
Der  Durchschnittssaldo  eines  Depositenhuch.es,  war  am
Ende  des  Jahres  M.  808  bzw.  837.  Im  ersten  Jahre  der  Einführung ­
  des  Depositenverkehrs  (1911)  waren  die  Depositengelder ­
  durchschnittlich  79  Tage  angelegt;  im  zweiten  Jahre
waren  von  der  Einzahlungssumme  im  Durchschnitt  M.  117  148
vorhanden.  Die  Einzahlungen  wurden  demnach  8,3  mal  umgesetzt, ­
  die  Umsatzdauer  betrug  im  Durchschnitt  44  Tage.
Auf  Darlehnskonto  betrug  das  durchschnittliche  Guthaben
eines  Kreditors  Ende  Dezember  M.  4599  und  4655.  Nach  der
Kündigungszeit  waren

1912

1911

mit  1  jähriger  Kündigung

..  89  %

91,8%

Va  jähriger  „

■  6,9  %

4,9  %

,,  jähriger  „

.  0,8  %

0,1  %

,,  monatlicher  ,,

•  3,3  %

0,2  %

Zinsengutschrift  und  nicht  erhobene  Geschäftsguthaben ­
  entfielen

—

3  %

Der  Spareinlagenverkehr  zeigt  im  Durchschnitt  ein  Guthaben
von  M.  906  bzw.  980  am  Jahresende.  Auf  Haussparkassen
hatten  die  Einleger  durchschnittlich  M.  118  bzw.  120  zu  fordern-Die
  Betriebsmittel  sind:
1.  Eigenes  Vermögen  (nach  der  Verteilung  des
Gewinnes).  Geschäftsguthaben  +
Reserven  M  3  364  449  3  426  908
2.  Fremde  Gelder  (Depositen,  Darlehne,  Spareinlagen, ­
  Kontokorrent-  und  Bankkreditoren) ­
  .  .  ■  „  8  368  076  8  897  949
Gesamte  Betriebsmittel  (t  11  732  525  12  324  857
            
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