Full text : Volkswirtschaftspolitik

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Bcvölkcrungspolitik.

stellen  der  Volkswirtschaftspolitik  wichtige  Aufgaben,  die  in
diesem  Zusammenhange  zu  berücksichtige,:  sind.  Atit  der
heutigen  Eigentums-  und  Wirtschaftsordnung  hängt  der  freie
Wettbewerb  eng  zusammen.  Auch  er  bietet  durch  seine  Auswiichse,
  durch  die  Versuche  zur  Selbsthilfe  gegen  seine
Gefahren  (Verbände,  Treuhandverbände  usw.)  manchen
Anlaß  zu  wirtschaftspolitischer  Betätigung  des  Staates;
dabei  ist  aber  zu  beachten,  daß  —  weil  der  Wettbewerb
im  Handel  ebenfalls  eine  besondere  Rolle  spielt  —  vielfache ­
  Berührungen  mit  der  inneren  Handelspolitik  bestehen.
Mit  in  diesen  Zusammenhang  gehört  auch  der  Schutz  des
geistigen  Eigentums.
Die  Geld-  und  Kredit-,  die  Verkehrs-,  innere  und  besonders ­
  die  äußere  Handelspolitik  ragen  mit  ihren  Absichten
und  Wirkungen  vielfach  in  den  Bereich  der  Gütererzeugung
hinein;  aber  sie  erschöpfen  sich  darin  nicht  und  sind  deshalb
nicht  im  Rahmen  der  Gütererzeugungspolitik  zu  behandeln.
4.  BevölkerungsPolitik.
Die  Bevölkerungspolitik  hat  die  Wahrnehmung  des  Gesamtwohls ­
  in  bezug  auf  die  Bevölkerungsperhältnisse  zur
Aufgabe.  Von  der  Größe  und  Gliederung  der  Bevölkerung
hängt  der  Grundstock  der  Volkswirtschaft  an  Arbeitskräften
und  in  wesentlichem  Grade  die  wirtschaftliche  und  politische
Machtstellung  des  Staates  ab.  Die  Bevölkerung  unterliegt
an  sich  einer  fortgesetzten  Selbstermeuerung.  Die  Selbsterneuerung ­
  muß  derart  erfolgen,  daß  der  den  Abgang  ersetzende
Zugang  möglichst  gesunde  und  für  die  wirtschaftliche  Arbeit
verwendbare  Menschen  umfaßt.  Eine  ivesentliche  Rolle  spielen
hierbei  alle  diejenigen  Maßnahmen,  welche  aus  Besserung
ber  allgemeinen  Gesnndheitsverhältnisse  abzielen,  ivie  Schutz
gegen  Seuchen  und  ansteckende  Krankheiten,  Verbesserung  des
Trinkwassers  und  dergleichen.
            
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