Full text : Die Entwicklung der deutschen Stahlindustrie mit besonderer Berücksichtigung der Martinstahlerzeugung und der Bedeutung des Schrottes für dieselbe

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Die  Martinstahlerzeugung  des  Südwestens  ist  also  eine
verschwindende  und  macht  von  der  gesamten  deutschen
Martinstahlerzeugung  folgende  Bruchteile  aus  :

Deutsches  Zollgebiet

Südwesten

Vomhundert

1905

3  252  520

263  253

8,09

1906

3  765  280

300175

7,97

1907

4  252  560

327  174

7,69

Schon  immer  haben  die  Rheinhäfen  an  der  Ruhrmündung
eine  erhebliche  Bedeutung  für  die  Eisenindustrie  besessen.
So  ist  denn  auch  die  große  Wanderbewegung  unserer
Eisenindustrie  an  den  Rhein  nichts  anders  als  eine  stärkere
Ausnutzung  des  Hauptvorzuges  ihrer  geographischen  Lage.
Schon  in  der  Mitte  des  19,  Jahrhunderts  haben  sich  an
der  Ruhrmündung  die  größeren  Hüttenwerke  angesiedelt,
denen  im  Laufe  der  Zeit  ein  Werk  nach  dem  anderen
folgte,  sodaß  heute  der  Schwerpunkt  der  niederrheinischwestfälischen ­
  Eisenindustrie  an  die  leistungsfähigste  Verkehrsstraße ­
  des  europäischen  Kontinents  verlegt  ist.  Die
Rheinwerke  nutzen  die  Vorteile  der  Lage  dieses  Industriebezirks ­
  aufs  beste  aus.  Sie  vereinigen  infolgedessen ­
  einen  immer  größeren  Anteil  der  Roheisenerzeugung ­
  auf  sich.
Auch  die  östliche  Gruppe  der  niederrheinisch-westfälischen
  Eisenwerke  ist  der  Handelsstraße  des  Meeres
unmittelbar  angeschlossen  worden  durch  den  Dortmund-Ems-Kanal.
  Die  Verbindung  zwischen  diesem  künstlichen
Verkehrsweg  und  der  Eisenindustrie  ist  noch  wirksamer
            
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