Full text : Die Entwicklung der deutschen Stahlindustrie mit besonderer Berücksichtigung der Martinstahlerzeugung und der Bedeutung des Schrottes für dieselbe

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damit  die  Hauptursache  imgesunder  Preistreibereien
ist  unmöglich  gemacht.
2.  Das  Material  wird  nach  dem  Grundsatz  der  günstigsten ­
  Frachten  verteilt.
3.  Für  den  Handel  spielt  sich  der  Verkehr  ganz  in  der
beim  freien  Einkauf  üblichen  Weise  auf  dem  Weg
von  Abschlüssen  ab.  Es  ist  dadurch  ohne  weiteres
möglich,  den  Beziehungen  einzelner  Werke  zu  bestimmten ­
  Händlern  bei  der  Tätigkeit-  der  Geschäfte
Rechnung  zu  tragen.  Manche  unangenehme  Erscheinungen ­
  anderer  Verbandsformen,  die  von  vorneherein
  zur  Kritik  und  zur  Gegnerschaft  reizen,  sind
dadurch  vermieden;  so  braucht  der  Händler,  der
vor  der  Türe  eines  Werkes  liegt,  seinen  Anfall  nicht
auf  dem  Umwege  über  eine  300  km  entfernte  Einkaufsstelle ­
  sondern  er  kann  sie  nach  wie  vor  auf
dem  natürlichen  Wege,  d.  h.  direkt  verkaufen.  Alles
Unorganische  und  Bureaukratische  ist  damit  nach
Möglichkeit  ausgeschaltet.
4.  Da  die  Funktion  der  Einkaufsstelle  nur  in  der  Kaufsund ­
  Verteilungstätigkeit  und  in  einfachen  statistischen
Arbeiten  besteht,  während  sie  von  allem,  was  die
weitere  Entwicklung  der  Geschäfte  zu  tun  hat,  entlastet ­
  ist,  so  sind  die  Kosten,  welche  durch  die  Einkaufsstelle ­
  entstehen,  außerordentlich  gering  (0,25
Mk.  pro  1000  kg.  nicht  für  100  kg,  wie  es  bei  älteren ­
  mir  bekannten  Schrotteinkaufsvereinigungen  der
Fall  war).
5.  Die  Outsiders  sind  nicht  in  dem  Maße,  wie  sonst
zu  fürchten,  da  man  sich  nicht  auf  Richtpreise  festlegt, ­
  Vielmehr  kämpft  die  Vereinigung,  da  sie  das
bewegliche,  jeder  Marktschwankung  und  jedem  Vorgehen ­
  der  Konkurrenz  sich  leicht  anpassende  Abschlußsystem ­
  hat,  einerseits  mit  gleichen  Waffen  wie
            
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