fullscreen: Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913

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bleiblich, daß ihre Gegner alle nur eben möglichen Vorteile aus 
dem neuen Wandel der Dinge zogen. 
\ Ähnliches läßt sich auch von der Beziehung des Tarifs zu 
den Monopolen sagen. Obwohl das Trust-Problem das Tarif- 
1 Problem berührt, ist es doch keineswegs identisch mit ihm, auch 
kann dieses Problem nicht durch Tarifgesetze gelöst werden. 
Im Volke war man fest überzeugt, daß die Trusts an dem Tarif 
eine Stütze hatten, wenn nicht von diesem geschaffen worden 
sind. Daß der Tarif den Trusts eine solche Stütze verleiht, kann 
demgegenüber zwar nicht geleugnet werden. Die Art, in der der 
Tarif von 1909 behandelt wurde, — der auffällige Druck seitens 
großer Korporationen, das Schauspiel der Zollmanipulationen auf 
Verlangen der heimischen Produzenten — bestärkten den Ein 
druck, daß die „Interessenten“ nach jener Richtung hin nach 
einer Unterstützung ausschauten. Die Rolle jedoch, die das 
Schutzsystem bei der Gründung und Erhaltung der Trusts spielte, 
wurde zu hoch angeschlagen. Aber in der Beschuldigung, daß 
die Trusts Vorteil durch den Tarif hatten, lag immerhin Wahrheit 
genug, um sie als ein wirkungsvolles Kampfargument zu benutzen. 
Unter dem Einflüsse dieser verschiedenen Ursachen wurden 
die Republikaner in den Kongreß wählen von 1910 besiegt und bei 
der Präsidentenwahl von 1912 völlig geschlagen. Zweifellos ist 
ihre Niederlage zum größten Teil auf die Zersplitterung in ihren 
eigenen Reihen zurückzuführen, die durch die Zählkandidatur des 
Ex-Präsidenten Roosevelt und die Gründung der neuen Fort 
schrittspartei eintrat. Aber auch ohne dies wäre es fraglich ge 
wesen, ob die Republikaner in den Jahren 1910—1912 noch Aus 
sicht auf Sieg gehabt hätten. Die Unzufriedenheit mit der Partei 
und ihren Führern, die in den Kongreßwahlen von 1910 zutage 
trat, hatte keine Abschwächung gezeigt. Der Tag der Demo 
kraten brach an *). 
*) Die Stärke der Parteien im Kongreß war: 
). 61. Kongreß 1909—1911 (bei dem das Tarifgesetz von 1909 
durchging): 
Repräsentantenhaus: 214 Republikaner, 
175 Demokraten. 
Senat: 60 Republikaner, 
32 Demokraten,
	        
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