Full text: Der Wald und seine Arbeiter

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wl nirf)t r n \ Schule gelernt," gab ich ruhig zurück, 
K»rper die schwerer sind als die Luft, zur Erde fallen?" 
da-'- hier?""'' anth)ortcte Wilhelm etwatz erstaunt, „aber was 
v., 1 ,' l 'f a s!n„ ^, r A*, /ort, „du hast mir doch kürzlich erzählt, daß 
Flugplatz draußen warst und den Fliegern zugesehen hast. 
Sind die,c Apparate nrcht schwerer als die Lust? Und sie fliegen doch, und 
es können sogar noch zwer Menschen mitfahren," ^ 
,. K' 5a, r ,¥ § kommt aber doch daher," warf Karl ein, „daß die Flug 
schrauben sich glerchsam mdre Luft einbohren und den Apparat mit sich 
ziehen. Sobald die ruhig stehen, fällt der Apparat auch richtig zu Boden." 
kuhr ich fort, „daß die Schwerkraft auf den 
Apparat eben,o wirkt tote auf ieden anderen Körper, daß aber ihre 
Aeußerung durch andere Kräfte aufgehoben wird. Ja, der Apparat könnte 
gar nicht fliegen, wenn es keine Schwerkraft gäbe: denn die Flugschraube 
kE nur wirken wenn die Luft dicht genug ist, das heißt alw, wenn sie 
^chlvertraft genügend zusammengepreßt ist. Wer das^ 
nicht versteht, der wird den Flugapparat als ein Wunderding anstaunen, 
aber begreifen wird er ihn nicht. Und ebenso ist es mit dem Kapitalismus 
Auch ihn kann man nur verstehen, wenn man das Wertgesetz kennt und 
begreift, wenn man aber auch studiert, wodurch seine Aeußerungen geändert 
tücrocn. 
- , io ganz richtig," erwiderte Wilhelm ärgerlich, „aber deshalb 
«ehe ich doch noch immer nicht ein, was der Nutzen des Wertgesetzes sein 
l. ' ^,,!brelse doch anders sind; und wie werden denn nun wirklich 
die Preise bestimmt? 
haben wir ja jetzt eigentlich schon gesehen",'antwortete ich, 
„Die Arbeiter haben den neuen Wert geschaffen, ihn dem Wert des Roh- 
materials zugesetzt. Sie selbst bekommen nur einen Teil davon als Lohn 
zuruck, den Rest teilen die Kapitalisten unter sich, und jeder sucht so viel 
davon an sich zu bringen, tote er nur kann. Was sich daraus ergibt, das 
hast du, Wilhelm, uns gerade vorhin erst selbst auseinandergesetzt. Du 
Ulst uns gezeigt, daß der Profit für jedes Kapital der gleiche' ist, daß die 
Wanderungen des Kapitals von den weniger gewinnreichen Geschäft^- 
zweigen m die gutgehenden eben diese Wirkung haben, den Profit überall 
auszugleichen. Natürlich ist er nicht überall genau gleich, es gibt fort- 
wahrend Schwankungen, aber im wesentlichen gleichen sich die io aus, daß 
ledes Kapital von emer gewissen Größe ungefähr den gleichen Gewinn 
bringt, den gleichen Profit trägt. Wenn man also den Preis einer Ware 
wißen will, das heißt die Geldmenge, die wirklich für sie gezahlt wird, 
dann muß man einfach die Kosten der ganzen Produktenmenge berechnen, 
£ t( r Bersprel m einem Jahre in einem Betrieb erzeugt wird, das 
heißt die Rohmaterialien und Hilfsstoffe und die Abnutzung der Maschinen 
und Baulichkeiten, und dazu wird dann der Profit geschlagen, berechnet auf 
das ganze Kapital, das zur Verwendung gelangt. Nehmen wir zun. 
Bei,piel an, in einer Schuhfabrik werden in einem Jahre 10.000 Paar 
J?* erf f ti0t o Der in diesem Jahre bezahlte Arbeitslohn betrage 
40.000 Mk., das Leder koste auch 40.000 Mk., die Abnutzung der Anlagen 
bestage 20.000 Mk. Dann sind die Herstellungskosten dieser 10.000 Paar 
Schuhe 100.000 Mk. Dazu kommt aber nun der Kapitalprofit. Haben 
die ganzen Anlagen der Fabrik etwa einen Wert von einer halben Million 
und beträgt der Durchschnittsprofit 20 Prozent, so sind also 100.000 Mk
	        
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