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,Zur sozialwisseDschaftlichen Begriffsbildung“,
„Ausläufer des Höhenzuges A“ ist. Wie er als „Krönung des Plateaus“
einen „Ausläufer des Höhenzuges A“ bedeutet, so setzt er als „Ausläufer“
jene, über den Höhenzug A hinlaufende „Wasserscheide“ fort.
Wir bemerken, wie sich diese Teilinhalte des Individualbegriffes gegenseitig
stützen, einander förmlich die Begründung sind. Wir sehen zugleich,
wie uns aus solcher Gesamtcharakteristik des Einzelnen
schon der Aufbau des höheren Ganzen klar zu werden beginnt:
von Höhenzug und Berg, als einheitliche Kammlinie gedacht, senken
sich über das Plateau hinweg die beiden Abdachungen den Grundlinien
zu, etwa den Rinnsalen der Flüsse F und G, mit Rücksicht auf
die von einer Wasserscheide gesprochen wurde. Zugleich erhellt, wie
auch eine einzelne Bestimmung im Rahmen solcher Charakteristik
sofort an ihren richtigen Platz gelangen kann. Angenommen, unser
Berg wäre höher als der Höhenzug A, so kommt auch diese Höhe
jetzt daraufhin in Betracht, daß die über den Höhenzug hinlaufende
„Wasserscheide“ in unserem Berge „kulminiert“. Damit erscheint
unser Berg selbst als die „Kulmination“ jenes ganzen Systems der
Abdachungen, und dies in seiner Eigenschaft als ein das Plateau
„krönender“, isolierter „Ausläufer“ des Höhenzuges.
In solcher Weise könnten wir, ganz ohne Zweifel, in den Individualbegriff
des X-Berges hinein auch die geognostischen, die geogenetischen,
die agronomischen und weiß Gott welche Verhältnisse noch verarbeiten.
Stets wird da zuerst Struktur und Konstellation verschmolzen,
und die neue Charakteristik, die sich hieraus ergibt, mit der bereits
gewonnenen zu einem Gesamtcharakter ausgeglichen. Im ganzen
macht dies den Vorgang der Individuation aus: eine spezifische
Urteilsverknüpfung, bei der sich das idiographische
Denken des nomothetischen so bedient, daß es im
Enderfolg sich selber treu bleibt. Das idiographische Verfahren
aber erschöpft dieser Vorgang noch nicht 1
II. Die idiographische Reihenbildung.
Die Explikation.
Die Individuation ist der logische Vorgang, der uns Individuen
erfassen läßt. Das Individuum gehört nicht der Wirklichkeit selber an,
die als solche nicht einmal das Singuläre in sich schließt. Die Wirklichkeit
baut sich immer nur aus dem Konkreten auf, sie bringt uns
anschaulich das Einzelne entgegen. Das Einzige, das Singuläre also,
und erst recht das Individuelle, trägt bloß unser Denken in die Wirk'