Full text : Wirtschaft als Leben

Abschnitt  III.

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Ein  Forschen,  dem  wir  zur  Selbstbesinnung  verhelfen  wollen,
ann  schon  deshalb  nicht  als  etwas  Fertiges,  Abgeschlossenes  aufgefaßt ­
  werden.  So  können  wir  uns  auch  die  Wertforschung  gar  nicht
a nders  denken,  als  daß  sie  wohl  in  ihren  bisherigen  Äußerungen
in  der  Aussagenwelt  der  „Wertlehre“  —  uns  gegenständlich
geworden  ist,  für  sich  selber  jedoch  in  Fl  uß  und  Bewegung
^erharrt.  Wir  dürfen  deshalb  auch  von  einem  herkömmlichen
ergehen  der  Wertforschung  sprechen,  obwohl  sich  die  letztere,  wie
® le  ist,  in  diesem  ihrem  herkömmlichen  Vorgehen  erschöpft,
ndem  wir  solchermaßen  das  tatsächliche  Vorgehen  der  Wertforschung
a  s  ihr  herkömmliches  auffassen,  denken  wir  dabei  im  stillen  an  die
^  °g  ichkeit  eines  anderen  Vorgehens,  wir  denken  daran,  daß  sich
,  le  w eiterfließende  Wertforschung,  nachdem  sie  sich  auf  sich  selber
e sonnen,  in  ihrem  Vorgehen  berichtigen  könnte.
,  .  ^ er  Wertgedanke  aber  bestimmt  die  Wertforschung  nur  ihren
e ngen  Äußerungen,  also  nur  ihrem  gegenständlichen  Sein  nach.
höre  mmUtl ^ 5WOrt  ”^ ert "  Ausdrucke  „Wertforschung“  nicht  um  ein  Jota  mehr  heraus-^
  i^ 0 ^'” 1  a ' s  * c b  eben  darüber  gesagt  habe.
Ausdr'k^ 31111  **  n ' c ^ lt  verhindern,  daß  es  wohl  sprachlich  immer  zulässig  bleibt,  den
a j s  _ UC  »Wertforschung"  etwa  in  dem  Sinne  aufzulösen,  daß  er  „Forschung  mit  „„Wert““
m einen  tT  *  ■  "  ' autct ‘  Aber  ich  darf  mich  dagegen  verwahren,  diese  Nennung  so  zu
hör,  ■  a  ■' ene  Auflösung  sachlich  gerechtfertigt  erschiene.  Diese  Verwahrung  aber
Der  n‘  dCm  ° bigen  eingeIegt ‘
gewählt 61 ,}^ 1116  ."^ ert ^° rsC ^ un ^"  ' St  daber  a ' s  e i n  bloßes  kürzendes  Sprachzeichen
Wzun  t,'  aS  ^ e ’ ner ^ e *  Andeutung  über  Art  und  Wesen,  oder  gar  über  einen  im  voraus
e >ndeuti  °  60  ^’lö'ustand  des  so  benannten  Forschens  enthalten  will,  sondern  nur  der
g ! ‘danl C( f e  Aubu ^  dieses  Forschens  sein  soll,  das  in  jener  Art  —  mit  der  Hilfe  des  Wertseine
  eindeutige  Bestimmung  erfahren  hat.
der  Unter  ^  ^' ennun S?  erfolgt  daher  durchaus  unverbindlich  für  den  weiteren  Fortgang
das  Ding  d"*  UDg  ^ ber  das  so  Benannte.  Es  steht  der  vorliegenden  Untersuchung  frei,
sein  innerste 18  ***  V ° D  da  ab  a * s  „Wertforschung“  zur  Sprache  bringt,  selbst  noch  bis  in
Der  Nam^ CSen  b * ne ' n  ' n  Frage  und  Erörterung  zu  stellen,
lehre"  \y  6  ”  Wertforschung“  läßt  sich  daher  mit  den  herkömmlichen  Namen  „Wertden
  gleichen  ° alrin "  usw -  ausdrücklich  nicht  in  eine  Reihe  stellen,  obwohl  er  so  ziemlich
Forschens  ^  ^ ienst  wie  diese  herkömmlichen  Namen  versieht:  Die  Benennung  des
Forschen  ’betätilT  ®® lb8tbe «““ung  es  gilt,  resp.  des  Gebietes,  auf  dem  sich  dieses
habe,  in  welche*'  DCnn  in  aIlem <  was  ich  über  die  besondere  Art  und  Weise  gesagt
versieht,  verhalte*  ^  Ausdruck  „Wertforschung"  jenen  gleichen  Dienst  der  Benamsung
nur  daran  zu  ^  S1 ° h  die  Namen  „Wertlehre“  usw.  gegensätzlich.  Ich  brauche  da
bündigen  ( ma n  daß  in  diesen  herkömmlichen  Namen  jene  vier  Gedanken  zu  ihrem
durch  die  sich  d ° nnte  bein ahe  sagen:  unwillkürlich  aufgegriffenen)  Ausdruck  gelangen,
geht  alles  W  '  **  berbörnm liche  Denken  mit  dem  fraglichen  Gebiete  abfindet.  Daraus
ei tere  leicht  hervor:  daß  z.  B.  jene  Namen  für  das  fernere  Denken  über  das
clQn *ai  so  Benannte
im  ^ochsten  Grade  verbindlich  seien  usw.
            
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