Tausch und Wert.
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Und so hat allmählich der Haushalt, die primitive Familie,
statt für ihre eigenen Bedürfnisse zu arbeiten, mit ansehn
müssen, wie Jndnstrieen, Handwerke ausgewandert sind, sich
von ihr losgelöst haben, welche alle im Hinblick auf den Tausch
produzierten. Und doch ist noch etwas anderes vonnöten ge
wesen, damit der Austausch die uns bekannte gewaltige Ent
wicklung hat nehmen können. Diese Handwerke mußten durch
eine andere Klasse ergänzt werden, die noch mehr für den
Austausch spezialisiert ist und die man die Händler nennt;
sie haben in der Kulturgeschichte eine Rolle allerersten Ranges
gespielt: jene Kaufleute von Tyrus und Sidon, die Händler
von Karthago, und später die Heldengeschlechter der holländi
schen und englischen Kaufleute, die die Welt bevölkert,
zivilisiert, kolonisiert, kultiviert, bereichert und auch — ver
dorben haben.
Der Kaufmann ist ursprünglich in der sehr einfachen
Gestalt, die wir in gewissen Dörfern gesehn haben und die man
dort noch heute sehn kann, aufgetreten: der des Hausierers,
des Hausierers, der seinen Packen auf dem Rücken trägt oder
sein Wägelchen von Gehöft zu Gehöft, von Dorf zu Dorf fährt,
seine Ware auspackt und die jungen Mädchen und Männer in
Versuchung führt. Und es hat Etappen gekostet, der Weg von
dem fahrenden Händler zum großen Warenhaus, oder noch
besser zu jenen amerikanischen Häusern, die weder Laden noch
Waren haben, sondern wo alle Einkäufe nur brieflich erfolgen.
Aber das sind nur Geschäftsleute (buslness men), während
die ersten Händler Heroen waren.