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problems im wesentlichen erklären lassen. Diese Lösung hat somit
wesentliche Bedeutung auch für die Gesamtheit der dynamischen Probleme
der theoretischen Ökonomie. Dabei muß nur immer beachtet
werden, daß die Verhältnisse einer Übergangsperiode die Bedingungen
der folgenden normalen Preisbildung wesentlich beeinflussen, indem
sie z. B. die Zusammensetzung der Bevölkerung oder die Qualität
der Arbeit gewisser Gruppen der Bevölkerung dauernd verändern.
Wie fernerliegende Ursachen die unmittelbaren Bestimmungsgründe
der Preise beeinflussen, ist eine Frage, die natürlich für jeden Fall beantwortet
werden muß, die aber außerhalb der Aufgaben einer allgemeinen
ökonomischen Theorie fällt. Hier haben wir nur zu zeigen, wie
Veränderungen der unmittelbaren Bestimmungsgründe der Preise auf
die Preisbildung und die damit zusammenhängende Leitung der Produktion
wirken. Die formelle Seite dieses Problems ist im vorhergehenden
klargelegt. Es erübrigt aber noch zu untersuchen, inwiefern
der Einfluß der genannten Veränderungen auch wirklich aktuell wird
oder ob nicht etwa die tatsächlichen Veränderungen gewisser der gegebenen
Faktoren keine größere Bedeutung für die Preisbildung haben,
so daß sie vernachlässigt werden kann. In diesem Fall würde vielleicht
eine, von verschiedenen Schulen versuchte, mehr oder weniger wesentliche
Vereinfachung der ganzen Theorie der Preisbildung doch praktisch
möglich sein. Diese Fragen haben wir gesondert für die drei verschiedenen
Hauptgruppen_der unmittelbaren _Bestimmungsgründe zu
beantworten.
Bezüglich der subjektiven Bestimmungsgründe, welche die
Abhängigkeit der Nachfrage nach den fertigen Gütern von den Preisen
derselben darstellen, bemerken wir zunächst, daß eine Veränderung
dieser Nachfrage nur dann einen Einfluß auf die Preise gewinnt, wenn
sie auf die Nachfrage nach den Produktionsmitteln oder auf die Produktionsmethoden
eine Wirkung ausübt. Denn wenn diese beiden
Gruppen von Faktoren gegeben sind, sind auch nach unseren Voraussetzungen
die Preise der fertigen Güter bestimmt.
Zunächst gilt es also zu untersuchen, welche Wirkung eine Veränderung
der Nachfrage nach fertigen Gütern auf die Nachfrage nach
Produktionsmitteln ausübt. Eine veränderte Richtung der Nachfrage
bedeutet oft in der Hauptsache nur, daß die Produktionsmittel nach
anderen Verwendungen gezogen werden, ohne daß dadurch die Gesamtnachfrage
nach irgendeinem Produktionsmittel verändert wird. Daß
dies theoretisch möglich ist, sieht man ohne weiteres ein, da doch eine
gegebene Menge von Produktionsmitteln zu sehr verschiedenen Verwendungen
fähig ist. Wenn z. B. der Geschmack der Brotkonsumenten
sich in der Weise ändert, daß das Weizenbrot das Roggenbrot teilweise
verdrängt, bedeutet dies in der Hauptsache nur, daß etwas mehr Ackerboden
und landwirtschaftliche Arbeit dem Weizenbau, etwas weniger
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