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Beispiel einer Wechselklage gegen den Akzeptanten.
An
das Amtsgericht
Leipzig
Klage im Wechselprozesse
Kaufmann Carl Lehmann
Klägers,
gegen
( |6n Fabrikanten Paul Erpel
Beklagten,
wegen einer Wechselforderung von ^00 Reichsmark .ZT. Pf.
samt Anhang.
ln Vollmacht des Klägers erhebe ich gegen den Beklagten
Klage im Wechselprozesse
und lade den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des
Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Leipzig zu dem von
dem Herrn Amtsrichter anzuberaumenden Termine.
Ich beantrage, im Wechselprozeß zu erkennen:
Der Beklagte wird verurteilt, dem Kläger ' s>(> Reichsmark “Pf.
(in Buchstaben:.. ( ^ eri ^ ^ ) nebst 10 °/ 0 Zinsen davon
seit dem _±Mörz_19ß6_ un(1 Sieben Eeichsmark 80 pf
Protestkosten zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits
zu tragen.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Zur Klagebegründung wird angeführt:
üer Beklagte hat den als Anlage A abschriftlich beifolgenden, von
dem Kläger ausgestellten Wechsel akzeptiert; der Wechsel war am
3. März 1936 . Leipzig , „ , . ,
ln ■■■■■■■ zahlbar, er wurde ausweislich der ab
schriftlich beifolgenden Protesturkunde am trotz Vor-
legens und Zahlungsaufforderung nicht eingelöst. Durch die Protest-
erhebung erwuchsen dem Kläger -L. Reichsmark Pf. Kosten.
(Kläger ist legitimierter Inhaber des Wechsels samt Protest.)
Beweis: Anlage A.
Leipzig, ^ 10. März 1936.
Bruno Reimer, Rechtsanwalt.
Anlage A (folgt Abschrift des Wechsels samt Protest).