fullscreen: Weltporto-Reform

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Hierbei bekundet Herr J. eine ungewöhnliche Belesenheit und kommt, 
dank seiner kritischen Methode, zu ganz sicheren Ergebnissen. Die 
Ausgabe des Herrn J. ist ein würdiges Denkmal jenes ehrenhaften und 
tüchtigen Mannes.“ 
Die „Tägliche Rundschau“ (Berlin 1896, No. 14, vom 17. Januar, Beilage) 
schreibt in einem vier Spalten langen Auszuge dieser Memoiren zum Eingang: 
„Man darf es wohl einen glücklichen historischen Bund nennen, dass 
die Nachforschungen eines genauen Kenners der russischen Geschichte. 
Arved Jürgensohns, nach der deutschen Originalhandsohrift der Auf 
zeichnungendesjüngeren Münnich, Sohnes des aus Oldenburg gebürtigen 
russischen Generalfeldmarschalls, kürzlich von Erfolg gekrönt worden 
sind.“ 
(Anonym) 
Zur Wim des Paketportos io Deutschland und Dsterreich-Ungarn. 
Kritische Streifzttge und positive Vorschläge mit genauer Berechnung der 
finanziellen Wirkungen. 
Leipzig 1898. Br. Willi. Grunows Verlag. 192 Seiten gr. 8°. (2 Mark). 
Inhalt: I. Zur Kritik des Postpaketportos. II. Reform wünsche und Porto 
vergleiche. III. Das Ein-Kilo-Porto (15 u. 30 Pf.). IV. Portoeinnahme und 
Paketverteilung nach Gewicht und Entfernung. V. Ein Sechs-Zonentarif 
mit regelmässiger Progression. VI. Der radikale zweizonige Pakettarif (je 
5 kg 25 oder 50 Pf.). VII. Die Wirkungen des neuen Tarifs bei der Reichs 
post. VIII. Württemberg und Bayern. IX. Oesterreich-Ungarn. X. Die 
Paketreform von 1873. XL Die Mehrausgaben infolge der Paketreform von 
1873. XII. Mindereinnahmen aus der Versicherungsgebühr und dem Wert 
briefporto. XIII. Die Unterbilanz des Paketdienstes. XIV. Die Voraus 
bezahlung des Bestellgeldes. XV. Die Pake'tauflieferung. XVI. Eisenbahn 
tarife und Postporto. XVII. Postwagenrechnung und Gepäckdefizit. 
Urteile der Presse: 
Die „Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahn-Verwaltungen“ widmet 
dem Buch zwei lange Aufsätze von 17 Spalten (in No. 75 und No. 77 des 
Jahrgangs 1898) aus der bekannten Beder des Eisenbahndirektors de Terra, 
in denen es u. a. heißt: 
„Selten ist ein Gegenstand so gründlich, mit so umfassender Sach 
kunde und mit solch staunenswertem. Bleisse bearbeitet worden. Die 
vorliegende Schrift des leider ungenannten Verfassers, der augenschein 
lich in den Reihen der höheren Postbeamten zu suchen ist, kann sich 
dem Besten an die Seite stellen, das unsere Bachliteratur auf diesem 
Gebiete aufzuweisen hat. Jeder, der für den behandelten Gegenstand 
irgend welches Interesse hat, wird aus dem klar und fliessend geschrie 
benen, auch dem Laien verständlichen Buche reiche Belehrung und 
Anregung schöpfen. Doppelt wertvoll ist es natürlich für den Bach 
mann, dem es vielfach ganz neue Gesichtspunkte erschliesst.“ 
Das „Berliner Tageblatt“ (Jahrgang 1898, No. 353) bespricht das Werk 
in einem Leitartikel und sagt: 
„Das Buch sei allen Beteiligten, sowohl in der Postverwaltung wie 
im Publikum aufs dringendste empfohlen, denn es ist geeignet, eine 
neue Aera in unserem ganzen Verkehrsleben einzuleiten, wenn die 
darin gemachten Vorschläge auf fruchtbaren Boden fallen.“
	        
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