Metadata : Wirtschaft als Leben

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,Der  Wertgedanke“,

Bedeutung,  die  eine  Sache  als  Bedurftes  gegenüber  einem  Vorgesetzten
Zwecke  gewinnt.  (R  o  d  b  e  r  t  u  s.)
Die  Bedeutung,  die  einem  Gute  um  seiner  Nützlichkeit  wegen  beigelegt ­
  wird.  (W  a  g  n  e  r.)
Bedeutung  —  bzw.  Geltung  —  eines  Gutes,  als  subjektiver  Reflex  von
Nutzen  und  Kosten  gegen  das  Bewußtsein  des  wirtschaftenden  Subjektes.
(Schäffle.)
Bedeutung  eines  Gegenstandes,  demselben  wegen  der  durch  ihn  ersparten
Aufopferung  beigelegt.  (Putlitz.)
Ökonomische  Bedeutung  (eines  Gutes  für  eine  Wirtschaft),  insoferne  sie
durch  den  Grenzpreis  gemessen  wird.  (A.  V  o  i  g  t.)
Bedeutung,  die  ein  Gut  um  der  Abhängigkeit  einer  Bedürfnisbefriedigung
von  diesem  Gute  halber  erlangt,  bzw.  das  Urteil  über  diese  Bedeutung.
(M  e  n  g  e  r.)
Die  höhere  Wohlfahrtsbeziehung  zwischen  Mensch  und  Gütern,  im
Gegensatz  zur  Nützlichkeit.  Die  Bedeutung,  die  einem  Gute  als  unentbehrliche ­
  Bedingung  eines  Wohlfahrtserfolges  innewohnt.  (v.  B  ö  h  m  -  B  a  w  e  r  k.)
Die  mit  der  Vorstellung  der  Gutsdinge  verknüpfte  Vorstellung  der  Bedeutung ­
  der  an  dieselben  gewiesenen  Bedürfnisbefriedigungen.  (Sax.)
Sachliebe;  d.  i.  Assoziation  von  Interessengefühlen  mit  der  Vorstellung
der  Güter.  (v.  Wieser.)
Das  Verhältnis  zwischen  jenen  Bruchteilen  seines  Leistungsvermögens,
den  jemand  der  Erlangung  des  betreffenden  Dinges  widmen  will,  und  dem
Ganzen  dieses  Leistungsvermögens.  Bzw.  (wenn  zwei,  miteinander  tauschende
*  Personen  in  Betracht  kommen)  das  Verhältnis  zwischen  den  Mitteln  aus  jenen
Bruchteilen  und  den  Mitteln  aus  diesen  Ganzen.  (Turgot.)
Wirtschaftlicher  Maßstab  der  Brauchlichkeiten,  bzw.  die  durch  den  Besitz
einer  Nutzbarkeit  dem  Besitzer  ersparte  Anstrengung,  oder  die  Anstrengung,
die  man  für  ihre  Erlangung  aufzuwenden  geneigt  ist.  (Michaelis.)
Das  Verhältnis  der  Produktionskosten  zur  Brauchbarkeit.  (Engels.)
Das  Verhältnis  der  tauschmäßigen  Gegendienste.  (Bastiat.)
Die  in  einer  Ware  vergegenständlichte,  abstrakte  menschliche  Arbeit.
(Mar  x.)
Die  Macht  der  Natur  über  den  Menschen.  (Carey.)
Diese  Antworten  auf  die  Frage  „Was  ist  der  Wert?“  sind  tunlichst
nach  ihrer  inneren  Verwandtschaft  aneinandergereiht.  Man  wird  bemerken, ­
  daß  sich  manche  unter  ihnen  inhaltlich  sehr  nahe  kommen.
Im  großen  und  ganzen  wird  man  aber  gewiß  nicht  den  Eindruck
empfangen,  daß  sich  diese  Antworten  in  ihrer  Gesamtheit  inhaltlich
überdecken  1
            
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