Object : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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FIntspülung  mit  einem  Voranschlag  von  30  Millionen,  und  mit  den
Hafenbauten  in  Bremen-Stadt  einem  Aufwand  von  ca.  68  Millionen
Mark,  unternahm 1 ),  geschah  demgegenüber  und  gegenüber  der  Arbeit
‘)  Die  Weserkorrektion  wurde  von  Bremen  mit  einem  Aufwand  von  ca.
30  Millionen  Mark  (32  400  000  Mark  wurden  bis  1899  aufgewandt),  die  ihm  das
Reich  durch  eine  allen  nach  Bremen  aufgehenden  Schiffen,  die  von  der  Korrektion
Nutzen  haben,  aufgelegte  Schiffahrtsabgabe  zu  verzinsen  und  amortisieren  erlaubt
hat,  unternommen.  Die'  Aufsenweser  wurde  mit  13  Millionen  Mark  Aufwand,  den
Bremen,  Preufsen  und  Oldenburg  gemeinsam  tragen,  vertieft.  Am  1.  April  1907
betrugen  die  Gesamtkosten  59  Millionen  Mark,  die  Schuld  durch  Abtrag  wegen
verkaufter  Materialien,  Schiffahrtsabgabe  und  Beitrag  der  Dferstaaten
42  Millionen  Mark.  Gleichzeitig  wurden  die  neuen  grofsen  Hafenanlagen  in
Bremerhaven  geschaffen.  Der  erste  Freihafen  Bremen-Stadt  kostete  zu  bauen
rund  33  Millionen  Mark,  wovon  das  Reich  wegen  des  Zollansohlusses
12  Millionen  Mark  beisteuerte,  der  Holz-  und  Fabrikenhafen  3  Millionen.  (Die
Stephanikirchenweide  wurde  z.  e.  T.  bereits  1870  für  einen  etwaigen  späteren
Hafenbau  angekauft  [s.  Duokwitz,  Denkwürdigkeiten,  S.  188.]  Jetzt  ist  ein
neues  zweites  Freihafenbassin  von  gleichen  Abmessungen  wie  das  erste  angelegt
worden  (bauliche  Anlagen  rund  22  Millionen  Mark).  Projektiert  und
teilweise  in  Angriff  genommen  sind  in  Bremen-Stadt  aufserdem  die  Industriehäfen ­
  (18  Millionen  Mark  Voranschlag)  und  der  Oberländer  Umgehungskanal ­
  und  Hafen.  Bis  1875  betrug  die  sichere  Fahrtiefe  bis  Bremen  nicht
erheblich  mehr  als  1  m.  Vor  Inangriffnahme  der  grofsen  Korrektion  war  die
Weser  bis  auf  2‘/a  m  brauchbar  gemacht,  sie  sollte  5  m  tiefgehende  Schiffe
jederzeit  in  einer  Tide  nach  Bremen  aufgehen  lassen,  bevor  die  Schiffahrtsabgabe
zu  erheben  war,  was  1894  erreicht  wurde.  Nach  Brake  gehen  heute  Schiffe
bis  7  ‘/*  m  auf.  Nach  dem  Vertrag  zwischen  Preufsen  und  Bremen  vom
29.  März  1906  (Brem.  Gesetzblatt  1906,  no.  33,  S.  93,  21.  Mai  1906)  sollen  Schiffe
von  7  m  Tiefgang  nach  Bremen  aufgeheu  können.
Literatur  zur  Unterweserkorrektion  etc:  L.  Franz  ins,  Über  Stromkorrektion ­
  im  Flutgebiet  der  Flüsse,  insbesondere  der  Untei-weser,  Weser-Zeitung
Februar  22.,  24.,  März  1.,  14.,  15.  1878;  ders.,  Die  ünterweser  von  Bremen  bis
Bremerhaven,  Gotha  1880,  (Petermanns  Mitteilungen,  1880,  S.  294);  ders.,  Projekt
zur  Korrektion  der  Unterweser,  auf  Veranlassung  der  nach  Beschlufs  des  Bundesrats ­
  berufenen  Reiohskommission  in  den  Jahren  1879—81  entworfen  und  von
der  Reiohskommission  festgestellt,  Leipzig  1882;  Zur  Vertiefung  der  ünterweser,
Gutachten  der  Bremer  Handelskammer,  Bremen  1882;  Zu  dem  Projekte  der
Korrektion  der  Unterweser,  dem  Herrn  Reichskanzler  von  Vertretern  der
preufsisch-bremischen  Unterweserhäfen  überreichte  Denkschrift,  Bremerhaven  1883;
Zu  dem  Projekte  der  Korrektion  der  ünterweser,  dem  Senate  der  freien  Hansestadt
Bremen  vom  Stadtrate  in  Bremerhaven  überreichte  Denkschrift,  Bremerhaven  1883;
Besteht  ein  allgemeines  Interesse  für  Ausführung  des  Projektes  zur  Korrektion
der  ünterweser  ?  Gegenschrift  wider  das  von  der  Bremer  Handelskammer  über
das  Projekt  erstattete  Gutachten,  Bremerhaven  1883;  Zum  Projekt  der
Korrektion  der  Unterweser,  Erwiderung  der  Bremer  Handelskammer,  Bremen  1883;
Gegen  das  Projekt  zur  Vertiefung  der  Unterweser,  zweite  Gegenschrift  wider
die  von  der  Bremer  Handelskammer  veröffentlichten  Denkschriften,  Bremerhaven-Geestemünde
  1883;  D,  L  a  h  u  s  e  n,  Die  Korrektion  der  Unterweser  und  die
            
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