Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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an  den  anderen  Verkehrssystemen  noch  wenig  für  die  Oberweser 1 ).
Die  Stromstrecke  über  Hameln  erlaubt  noch  heute  nicht  die  Ausnutzung ­
  der  Fuldakanalisierung  und  scheint  durch  blofse  Regulierung
in  den  sechziger  Jahren  mit  verringerten  Anforderungen  (80-,  statt  100-lastige
Schiffe  bis  Vegesack)  zu  stände.  Nach  der  Statistik  des  deutschen  Reichs,
N.  F.,  Bd,  XXXIX,  Teil  II,  Abt,  b  sind  von  Bremen  1848—77  durchschnittlich  jährlich ­
  180  000  Mark,  1872—76  von  Oldenburg  zus.  267  706  Mark,  von  Preufsen
in  den  Jahren  1873—77  140  000  Mark,  1878—1882  jährlich  106  000  Mark  ausgegehen
  worden.  Vgl.  auch  die  Chroniken;  L.  Halenbeck,  Fünfzig  Ausflüge
in  die  Umgegend  von  Bremen,  Bremen  1893,  S.  1  ff.,  9;  Heinr.  Hoops,
Geschichte  der  Gemeinden  Grambke  und  Büren,  1906,  S.  41;  J.  6.  Kohl,
(Reise  zur  Wesermündung  i.  H.  1849),  Skizzen  aus  Natur-  und  Völkerleben,
Dresden  1851,  S.  287  ff.,  292,  295  ff.;  A.  Duckwitz,  Denkwürdigkeiten,  1877,
S.  30,  31,  181  ff.;  Meidinger,  Die  deutschen  Ströme,  IV.  Abt.,  1854,  S.  10;
Statistik  d.  d.  Reichs,  N.  F.,  Bd.  XXXIX.,  Teil  II,  Abt.  h,  Gebiet  der  Weser,
1901,  S.  32;  H.  Keller,  Weser  u.  Ems;  u.  a.;  Bürger-Convents-Verhandlungen
vom  Jahre  1827,  Anlage:  Berichte  und  Gutachten  über  die  Verbesserung  des
Fahrwassers  in  der  ünterweser  innerhalb  des  Bremischen  Gebiets,  Bremen,  im
Monate  Dezember  1826;  u.  a.;  Gedanken  über  Strom-Verbesserungen  von  Bremen
abwärts  bis  Vegesack,  Bremen  1846;  Protocolle  der  technischen  Commissionen
zur  Untersuchung  des  Weserstromes,  1852  ff.  (u.  a.  a.  0.);  Bremen  in  Noth,
eine  Denkschrift,  Bremen,  1872;  (E.  Dünzelmann,  Aus  Bremens  Zopfzeit,
Bremen  1899,  S.  29  ff.;  D.  geogr.  Blätter,  XXII.  Bd.,  S.  41).  Aktenkonvolute
zu  den  älteren  Mafsnahmen  und  Baggernngsversuohen  bei  den  Akten  zur
Unterwesersohiffahrt  und  Berichte  der  Ingenieur-Kapitäne  zur  Unterhaltung  des
Fahrwassers  bei  den  Convoyeakten  des  Staatsarchivs  etc.
Weserkartenmaterial  aus  bremischem  Besitz:  Katalog  der  Ausstellung  des
11.  d.  Geographentages  zu  Bremen,  Bremen  1896,  S.  64,  56,  58,  (98,  104),  106  ff.
*)  1871  hatte  die  Handelskammer  zu  Hannover  1  m  Tiefe  bei  kleinstem
Wasserstand  als  Mindestmafs  für  die  Regulierung  der  Oberweser  bis  nach
Münden  bezeichnet,  im  gleichen  Sinne  petitionierte  auch  Minden.  Es  fanden
dann  Befahrungen  1874  und  1877  statt,  und  die  Baubehörden  gaben  ihre  Gutachten ­
  ab.  Es  wurde  1  m  bezw.  1,25  m  als  unerläfslich  erklärt,  dennoch
begnügte  man  sich  zunächst  mit  80  cm  arrf  der  schlechten  oberen  Strecke  vor
Münden.  Für  die  Oberweser  sind,  nachdem  in  der  Denkschrift  von  1879  für
die  Regulierung  der  Oberweser  und  in  einem  Nachtrag  zum  Staatshaushalt
von  1885  ein  Bedarf  von  3200000  Mark  vorgesehen  war,  bis  1890  3084200  Mark
ausgegeben  worden;  1890  bis  1900  :  401500  Mark  (s.  Metterhausen,
S.  28  bis  29;  Thilo  Hampke,  Die  Kanalisierung  der  Fulda,  1895,  S.  26;
Denkschrift  über  die  Ströme  Memel,  Weichsel,  Oder,  Elbe,  Weser  und  Rhein,
Berlin  1888,  S.  257  etc.).  Bei  Franz  E.  Th.  Funk,  Beyträge  zur  allgemeinen
Wasser-Baukunst  oder  Beschreibung  der  zahlreichen  hydrometrischen  Versuche,
welche  in  der  Weser  und  Werre,  hauptsächlich  im  Bezirk  des  Fürstenthums
Minden  angestellt  sind,  Lemgo  1808,  wird  S.  148  die  Normaltiefe  der  Weser
beim  niedrigsten  Wasserstande  zu  3  Fnfs  ermittelt.  Nach  den  Notizen  des
Wasserbauinspektors  Schelle  in  Minden  über  die  Schiffahrtshindernisse  auf  der
Ober-Weser  und  Andeutung  zu  ihrer  Beseitigung  vom  September  1836  (Bremer
St.-Archiv)  fanden  sich  1836  bei  kleinstem  Wasser  Stellen  von  1  */a  bis
            
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