Full text : Währung und Handel

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Goldmünze,  dessen  Repräsentant  sie  zukünftig  werden  soll,  gleich
kommen  kann,  noch  dass  sie  derart  niinderwerthig  ausgeprägt
werde,  dass  ihr  allzu  schlechter  Gehalt  gleichsam  als  empündliche
  Schädigung  des  vollen  AVerthes  im  gesammten  Münzumlaufe ­
  anzusehen  wäre.  Am  meisten  würde  es  sich  empfehlen,
das  auch  von  Deutschland  adoptirte  Verhältniss  von  1  zu  14
zwischen  Silberscheidemünze  und  Gold  festzuhalten.  Wie
viel  »Silberguldenstücke  aus  dem  Münzpfunde  Feinsilber  nach
dieser  Relation  zu  schlagen  wären,  das  hängt  dann  von  jener
Werthrelation  ab,  nach  welcher  im  Verhältnisse  zu  dem  einznlösenden
  Silberoourantgelde  die  neuen  Goldstücke  geprägt
werden  müssen.  Die  nachfolgende  Tabelle  gibt  eine  Uebersicht,
  in  welcher  Weise  die  aus  einem  Münzpfunde  Feinsilber
zu  schlagende  Stückezahl  der  Scheidemünzgulden  wachsen
muss,  um  auf  der  Werthrelation  von  1  zu  14  zu  verharren,
wenn  die  Werthrelation,  nach  welcher  die  neuen  Goldstücke
ausgeprägt  werden  sollen,  sich  zwischen  1  zu  1  b'  %  und.  I  zu
20  bewegt.

Werthrelation  zwischen
Gold  und  Silber.

Stückzahl  der  Scheidemünzgulden
aus  dem  Pfund  Feinsilber.

1  :  1Õ.5
1  :  16
1  :  16.,
1  :  17
1  :  17.6
1  :  18
1  :  18.6
1  :  19
1  :  19.5
1  :  20

49.82
51.48
53.08
54.04
56.20
57.86
59.46
61  .07
1)2.68
64.28

Nun  ist  es  aber  zu  vermeiden,  dass  die  Gesetzgebung
die  Werthrelation,  nach  welcher  die  Goldstücke  ausge])rägt
werden  sollen,  schon  zur  Zeit,  wo  die  Silberscheidemünze  geschlagen ­
  wird,  vorher  bestimme  ;  diese  V  erthrelation  ist  daher,
da  sich  die  Marktverhältnisse  inzwischen  ändern  können,  zu
jener  Zeit  noch  nnbekannt.  Fs  wird  also  in  der  IMiat  nichts
anderes  übrig  bleiben,  als  die  Marktrelation,  \v7e  sie  iin  Augenblicke ­
  besteht,  wo  mit  der  Prägung  der  Silberstücke  begonnen

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