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ereitê seit dem Jahre 1884 stehen die Anträge auf Erweiterung des
Arbeiterschutzes im Deutschen Reichstage zur Berathung und in
jeder Session sind dieselben erneuert worden. Zunächst galt es, die
zögernde Zurückhaltung und den Widerstand der Parteien zu über-
wittden. Der erste durchschlagende Erfolg in dieser Richtung war der
Gesetzentwurf betreffend die Regelung der Frauen- und Kinder-
lrbeit, welcher 1887 mit erdrückender Majorität angenommen wurde,
i Gesetzentwurf zur Sicherung der Sonntagsruhe erreichte dann
o eine fast noch größere Majorität. Nun war es der Bundesrath,
welcher beiden Gesetzentwürfen die Genehmigung verweigerte. Die
Erklärungen der Vertreter der verbündeten Regierungen in den Reichs-
Dom 23. resp. 31. 3nm,or 1889 som» meĻr berßoff,
nun9 auf Erfolg Raum, und nur das Gefühl der Pflickit, die Ueber
zeugung der Nothwendigkeit einer Reform, konnte zu steter Erneue-
rnng der Anträge ermuthigen.
Da erschienen am 4. Februar d. I. die Kaiserlichen Erlasse
. das erlösende Wort war gesprochen, die Hoffnungen der Freunde
ov Ärbeiterschutzes lebten neu auf und dankerfüllt schlugen die deutschen
Herzen ihrem erlauchten Herrscher entgegen. Der Kaiser selbst hat
àaft, sein Wort eingesetzt, den berechtigten Forderungen die
lu ung zu sichern. So wird der nächste Reichstag von neuem sich
bu Aufgaben zu beschäftigen haben, und gewiß wird die freudige
t arbeit des Deutschen Reichstages und — der Segen Gottes zu glück-
llchem Erfolge nicht fehlen!
a Şo stud die Fragen des Arbeiterschutzes wieder in den Vordergrund
JUniere# ßeriicit. SDog gibt »n§ %erol^(of^mm, eine
I t)e von Aufsätzen, die wir in der Monatsschrift „Arbeitern, vhl"
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hochherzige» Absichten der kaiserlichen Erlasse zu dienen.
mirWinü sich nicht bloß um Fragen der Politik — es sind die
h Ol en wirthschaftlichen und sittlichen Interessen unseres