Object : Wirtschaft als Leben

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,Die  Grenzen  der  Geschichte“,

deutung  kasuistisch  möglich  und  ist  unverfänglich.  Aber
sobald  wir  zu  ermitteln  suchen,  wie  alt  dieses  Ding  sei,  in  welchen
Beziehungen  es  zu  anderen  Versteinerungen,  zu  den  existierenden
Lebewesen  und  mit  seiner  Gesteinsumgebung  zu  der  jetzigen  Gestaltung ­
  seines  Fundortes  steht,  dann  sind  wir  notwendig  auf  die  Nutzanwendung ­
  metahistorischer  Erkenntnis  angewiesen.  Wir
erzielen  damit  aber  nichts  anderes,  als  daß  wir  diese  Versteinerung,
soweit  sie  als  ein  Gattungsexemplar  in  Betracht  kommt,  in  das  metahistorische ­
  System  eingliedern,  sie  also  unter  die  übrigen  Dinge  zeitha
  ft  einordnen,  im  Walten  von  lauter  Analogieschlüssen!  Alles
nun,  was  sich  in  dieser  Hinsicht  ermitteln  läßt,  gilt
nur  kraft  der  inneren  Wahrheit  des  metahistorischen
Systems.  Das  letztere  muß  sich  auch  auf  dieses  räumliche  Ding
ausdehnen  lassen,  muß  sich  also  unter  Umständen  seinetwegen  in
irgendeiner  Einzelheit  modifizieren.  Denn  offenbar  kann  man  den
Weg  der  Nutzanwendung,  den  Weg  vom  Abstrakten  des  Systems  zum
Konkreten  dieses  Fundes  nicht  gehen,  ohne  daß  nicht  auch  dieser  Fund
als  weitere  konkrete  Unterlage  des  Systems  zur  Geltung  käme.  In
solcher  Weise  bringen  es  die  Nutzanwendungen  des  Systems  mit  sich,
daß  sich  das  letztere  in  ansteigendem  Grade  in  sich  selber  abklärt.
Um  den  Abstand  nun  zu  beleuchten,  der  zu  den  Verhältnissen  der
Historie  besteht,  greife  ich  das  Moment  der  Zeitbestimmung
heraus.  Im  Wesen  der  metahistorischen  Erkenntnis  ist  eigentlich  nur
eine  relative  Zeitbestimmung  gelegen,  im  Sinne  der  bloßen  Reihenfolge, ­
  des  baren  Vorher  und  Nachher  der  Dinge,  die  metahistorisch
überdacht  werden.  Schon  damit  würde  die  Metahistorie  ihrem  eigentlichen ­
  Berufe  Genüge  leisten,  eine  zeithafte  Ordnung  herzustellen.  In
dieses  Gewebe  relativer  Zeitbestimmungen  läßt  sich  aber  unschwer  die
absolute  Größe  einführen,  um  so  die  Zeitbestimmung  in  Zahlen  von
Jahren  zu  liefern.  Erstens  lehnt  sich  das  metahistorische  System  in
seinen  Konstruktionselementen  an  historisch  beglaubigte  Ereignisse
an,  für  welche  absolute  Zeitangaben  vorliegen.  Man  weiß  z.  B.  auf
den  Tag  anzugeben,  wann  dieser  Vulkan  da  seine  Tätigkeit  begann,
wann  jene  Küstensenkung  zu  einer  Überflutung  geführt  hat.  Zweitens
wird  die  absolute  Zeitbestimmung  durch  Analogieschlüsse  von  der
Zeitdauer  des  Geschehenden  auf  die  Zeitdauer  des  interpolierten
Geschehens  ermöglicht.  Man  beobachtet  z.  B.,  wie  in  der  und  der
Frist  ein  Fluß  sein  Bett  verändert,  und  schließt  auf  die  Dauer  des
Prozesses  zurück,  als  dessen  Ergebnis  wir  uns  den  Taleinschnitt  begreiflich ­
  gemacht  haben.  Von  solchen  Ausgangspunkten  gelangt  man
dann  im  verständigen  Weiterschließen  zu  immer  zahlreicheren  abso ­
            
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