Full text : Lexikon der Handelsgeographie

Frankreich  (Kreditwesen).

Mill.,  Poste»  und  Telegraphen  103,9  Mill.
Mk.  Unter  den  Ausgaben  fignriert
die  Staatsschuld  mit  957/  Mill.,  Militar ­
  mit  454,4  Mill.,  öffentliche  Arbeiten
ZWW-ZLund
  Allsgabe  abschließend  mit  320,8  Mill.
Dit,  hauptsächlich  bestehend  in  Bei  chlagsprozenten
  zu  ben  direkten  Steuern  für  Départemental- ­
  lind  Kommunalbedürsnisse.
g-  ŗ  töschuld.  Die  französische
Schuld  stanlmt  von  1798;  frühere  Schulden ­
  waren  durch  Staatöbankerott  annnlnert
  Damals  wurde  die  konsolidierte
-Acute  auf  32  Mill.  Mk.  reduziert:  sie
5  unter  dem  ersteil  Kaiserreich  auf  50
G'U830  «"f  »»tei-  bn-/ulldynastle
  auf  182  Mill.,  unter  dein
W*&umßneü1870aut
MWM
beit  belaufen  soll,  7  Milliarden  Mark  gcrostet,
  wovon  4  Milliarden  Kriegskon  tributtoit.
  Die  Schuld  ist  teils  eine  konsolidierte, ­
  teils  eine  kündbare,  die  fvrtgescM
vermindert  wird,  und  eine  detto  viagère
tu,,g(meHgranb  447,5  Ws.).  %)te%u9=Ñán
  fur  die  gesamte  Schuld  betrugen
nach  dem  Budget  für  1880  :  957,n  Mill
r-LZZWW
VII.  Kreditwesen.
Einige  wenige  Kreditinstitute  in  Lyon,
-ule  und  Aiarseille  ansgenommen,  haben
i  Nr  Bailken  und  Kreditanstalten  ihren  Silz
"r  Paris,  im  ganzen  20.  Die  bedeutendsten
Gunter  sind:  die  Bank  von  F.  (Kapital:
Mill.  Mk.),  Credit  agricole  (64  Mill.
rnļ'h  Comptoir  d'Escompte  de  Paris
Mill.  Mk.),  Cre'dit  foncier  de  France
pW-  mit),  drebit  mobilier  (19,a
mit),  Baisse  bea  &(p6t*  (19,3  miilt

201
WWLM-3ŠSÌ33S

Sukknr,alen  unterhält,  wurde  1800  unter ­
  dem  Schul;  und  der  Mitwirkung  der
Regierung  mit  einem  in  30,000  Aktien
ñ  Ş0  Frank  verteilten  Kapital  von
l.  MW.  Fr.  gegründet.  1848  wurden
btc  noch  bestehenden  Provinzialzettelban  ^
feit  mit  der  Bank  von  F.  vereinigt  und
lilsolgedessen  das  Kapital  auf  91,250,000
Fr.  erhöht;  1857  wurde  das  Bionopol
der  Bank  bis  1897  verlängert  und  daö  Ka-%eseruefo»b8
  no»  lODiid.  ģr.  6c#t.
ioOO  »»b  5%7%t  1%0%
btc  mewt  audb  trocs,ic  %cd)fcl  (0iü(Ä  ¿
Dtbte)iit5000imbl0,000gr.a»g.
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päBiSSpS
gcg,enum  00m  g(»Waí)r  1878  bic
?mm>-!'/§'^àcii,eiizinsloseilKreditvv,l
J  40  Mill.  Fr  zu  gewähren.  Das  Verhältnis ­
  zwischen  Notenumlauf  und  Barvorrat
ist  nie  durch  Statllt  bestimmt  worden.  Am
30.  Dez.  1880  war  der  Stand  der  Bank-B»
  T'*  ^29,4  miilt,  $oUefemKc  820,5
Mill.,  Notenumlauf  198  l,4  Mill.,  Guthaben ­
  des  Staats  und  andrer494,9Mill.  Mk.
S  p  a  r  k  a  s  s  e  n  bestehen  in  F.  schon
seit  längerer  Zeit.  Von  1852—  70  stieg
die  Zahl  der  Einleger  von  611,037  auf
2,130,768,  siel  aber  danach  ebenso  wie  die
Einlagen,  welche  1852—70  auf  576  Mill.
Mk.  gestiegen  waren.  Diese  Summe  hat
sich  danach  aber  wieder  schnell  erhöht;  31
?ftl878  waren  in  541  Sparkassen  ans
3,1,3,721  Bücher  eingezahlt  812,9  Mill.
Mk.  Seit  1874  sind  auch  Postsoarkassen
  eingerichtet  (Verzinsung  4  Pro;.,
mono»  «Tg  Beitrag  3»  bc»  mrnoaítnnaL
kosten  /4—  /2  Proz.  abgeht).  Lebensrungen
  für  1584,8  Mill.  Mk.  abschlössen.
            
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