39
Barraní eda — Basra.
bahn B. und B.-Rittershausen kamen
1879 an: 488,055 Personen und fuhren
ab: 61.4,673Pcrsonen;eS wurden versandt
207,052 Ton., empfangen 1,733,968 T.
Die Tramwaybahnlinie B.-Elbcrfcld legte
949,432 km zurück u. beförderte 3,906,159
Personen; die OmnibuslinieWichlinghaubngitnid
imi) bciötbc^tc
12,370Personen. — Bei den fünf Postmiißcii
cm: 2,999,286 Bliese,
Beitete imWertbetragvon 37,039,41 OMk. ;
auf Postanweisungen wurden 12,403,714
Mk. ausgezahlt. Ans den fünf Telegraphenämtern
B., B. - Rittershausen. B.-mIteeban1lc^l,B.:$ßic^I;,lß^cmfc^l
iinbB.=Wupperfeld
wurden 38,556 Telegramme
aufgegeben, und 41,901 kamen an.
Barrameda (San Lücarde), Hasenstadt
in der span. Provinz Cadiz;
0877) 22/77 Einw. Deutsches Bicekonsnlat
(ressorticrt von Cadiz).
. Barranquilla (spr. -illja), Hafenstadt
m der Republik Kolumbien, amMagdalenenstrom
(10 km von der Mündung
desselben), durch Eisenbahn mit der Ha-M^Sabanilla
(s. d.) verbunden;
20,000 Einw. Deutsches Konsulat.
den Flußhafen liefen 1879 ein: 32 See-^#^11118
122^#^. libei biig
Zollamt von B. wurden eingeführt 1879
Borni miBeit uo,i 31,7 9Üi(I. m., wofm-
12,5 <DM. tmf. cm ^öKen ^c^a^O
iimrbm.
ltd) über -Labamtla. Die Bank von B
zahlte 1878 eine Dividende von 12 Proz.
Barrow i n F u r n e ß, Stadt in der engl.
Grafschaft Lancaster; 12,000Einw. Deutsches
Bicekonsulat; Cumberland Union
Banking Co., Lancaster Banking Co. 1879
betrug die Einfuhr 9,5, die Ausfuhr britischer
Produkte 17,4Mill. Mk. ES verkehrten
hier 16 deutsche Schiffe von 9020 Ton.
Barth, Hafenstadt im preuß. Regierungsbezirk
Stralsund, am Barther Bodden;
(1880) 5789 Einw. Borschnßverein;
vier Wersten. Die Reederei umfaßt (isso)
238 Schisse von 43,673 Ton.
Basel, Hauptstadt des gleichnamigen
id)weizer. Kantons (B.- Stadt) und erster
Handelsplatz der Schweiz, zu beiden
Seiten des Rheins, Knotenpunkt der
badischen Bahn, Elsaß-Lothringer Bahn,
Schweizer Ccntralbahn, Jura- und Nordostbahn;
0880) 61,399 Einw. Deutsches
Konsulat (Amtsbezirk: die Kantone B.-Stadt,
B.-Land, Solothurn, Bern Aargau
und Luzern); Bank in B., Baseler
Bankverein, Baseler Handelsbank, Eidgenössische
Bank.—Haupt in du stri e ist die
Seidenbandweberei, welche in der Stadt
B. 500, ans dem Land gegen 8000 Bandstühle
beschäftigt. Dem Weben geht das
Zwirnen voraus, und die Weber verfertigen
teils glatte, teils fa^onnierte Bänder.
In glatten Bändern hat B. die französisck)e
Industrie überflügelt, in fc^onnierten,
was den Preis, nicht aber, was
Appretur und Dessin betrifft. Die Bandfabrik
vom Haus H. F. Sarasin ist das
größte Etablissement dieser Art in der
Welt und wird in vier mächtigen Gebäuden
betrieben. Die Baseler Fabrikanten liefern
V*—Vs so viel, wie ganz Frankreich
ausführt; selbst auf dem Pariser Markt
spielen Baseler Bänder trotz hoher Eingangszölle
eine ansehnliche Rolle. In
Verbindung mit der Weberei blüht auch
die Seidcnfärberei. Außerdem werden verschiedene
seidene und halbseidene Kleiderstoffe
angefertigt, ansehnliche Florettspinnereien
exportieren nach England. An
Seidenbändern liefern B. und llmgebung
jährlich für 32 Mill. Mk., meistens nach
Deutschland und den Niederlanden.—Der
Warenverkehr der inB. zusammenlaufenden
Bahnen übersteigt 10 Mill. Etc.;
mehr als die Hälse der schweizerischen Ausfuhr
wird hier durck)geführt, teilweise verladen
und bildet die Quelle eines einträglichen
Speditionshandels. Die Personenfrequenz
auf den Eisenbahnen beträgt
jährlich '/2 Mill. - Wechselkurse iwticrt
man kurze und lange Sicht auf: Amsterdam
und Rotterdam, Antwerpen und
Brüssel, Augsburg, München, Berlin,
Bremen, Frankfurt a. M., Hamburg,
Leipzig, London, Mailand, Slew York,
Paris, Lyon, Marseille, Wien. — Eine
Messe von 14 Tagen wird 28. Okt.
abgehalten, außerdem jährlick) vier sogen.
»Fronfastenmärkte«.
Basra(Vas sora),Hanpthandelsplatz
des gleichnamigen Paschalikö in der
asiatisch-türk. Provinz Irak Arabi, am