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ì>) Die vermeintlichen Beziehungen zwischen Grund
kapital und Barvorrat.
Auf der andern Seite ist die entgegengesetzte Annahme, welche
von einer Erhöhung des Grundkapitals eine direkte Wirkung aus die
Größe des Barvorrates der Reichsbank erwartet, gänzlich unbegründet.
Diese Annahme ist in den letzten Jahren hauptsächlich propagiert
worden von einer Gruppe dilettantischer Vankpolitiker, als deren
Typus etwa Graf Mirbach gelten kann. Es fehlt diesen Politikern
sehr an banktechnischen Vorstellungen, und so kommt es, daß sie
Grundkapital und Metallbestand zusammenwerfen oder zum mindesten
direkte Beziehungen zwischen beiden Begriffen konstruieren, während
in Wirklichkeit ein umnittelbares Verhältnis überhaupt nicht besteht
und die vorhandenen indirekten Beziehungen überaus verwickelt und
schwer übersehbar sind.
Man stellt sich in den bezeichneten Kreisen eine Erhöhung des
Reichsbankkapitals vor als eine Übertragung von Metallgeld aus
irgend einer unbestimmten Außenwelt in die Kassen der Bank. Aber
die Mittel zu einer Kapitalerhöhung können nicht aus einein Nichts
hervorgezaubert werden, sie werden vielmehr in irgend einer Form
dem freien Umlauf entzogen. Die Einzahlungen auf die neuen An
teilscheine können erfolgen direkt in Bargeld oder Noten, indirekt
durch Abschreibungen voi: Girokonten bei der Reichsbank, durch zur
Diskontierung eingereichte Wechsel oder durch Lombardierung voir
Wertpapieren. Erfolgt die Einzahlung durch Abschreibung von
Girokonten, so werden die Inhaber der betreffenden Konten, da sie
die für ihren Umsatz erforderliche Höhe ihrer Guthaben nicht will
kürlich reduzieren können, dafür Sorge tragen müssen, daß ihre Gut
haben durch vermehrte Einzahlungen oder verminderte Abhebungen
auf ben alten Stand gebracht werden. Erfolgt die Einzahlung durch
Wechseldiskontierung oder Lombardierung, so erfolgt beim Verfall
des Wechsels und beim Ablauf des Lombardkredits gleichfalls eine
Einzahlung von Bargeld oder Noten. In ihrer Endwirkung scheint
die Einzahlung auf die neuen Anteilscheine also überall in Metallgeld
oder Noten zu erfolgen. Soweit Bargeld eingezahlt wird, erfährt der
Barvorrat eine Vermehrung, soweit Noten eingezahlt werden, erfährt
der Notenumlauf eine Verminderung.
Aber was nun an Bargeld mehr in der Reichsbank liegen würde,
das wäre im freien Umlauf weniger als zuvor, ebenso wie die freie
Cirkulation die Verminderung des Notenumlaufs zu tragen hätte.
Die dem freien Umlauf entzogenen Mittel haben aber bis dahin