Full text : Die Zucker-Industrie auf Cuba

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auf  minbcftcitS  80%  beö  Bntttoweú#  bei  ge)ammtcn  3(uöfni)i,  wâ^ciib
boüon  etwa  10%  «"Î  Sabas,  wenigen  sonstigen  %näfnhrartikel
  fällt.

8.  Das  Zuckerrohr  und  die  Pflanzungen.
Das  Zuckerrohr  stammt  ans  Asien,  nach  einigen  Angaben  ans  beni
nod)  anbeten  auë  bem  mitüeien  ästen  obéi  ouë  Snbien.  3n
Snbien  joli  bei  gndei  bcieitô  uoi  aweitanienb  Sacien  in  (Bebiand)  geweļen
îein:  angeblid)loden  ¡ogai  bie  #neîen  beteitë  in  oíteigeit  #  311
laffiniien  oeiftanben  haben,  b  a  ci  bei  ihnen  aïs  Ķrhstall  erwähnt  wiib.
Ans  Jnbien  soll  bei  Zucker  bereits  zu  Zeiten  bes  Theophrastes  (372/287
0.  Gi)i.  @.)  nutet  betn  minen  ,,inbi)d)eë  (&ala"  nod)  Gnio#  gcbiod)t
wölben  sein.  Zn  bes  jìingeien  I  ini  né  (geboten  23  0.  Ehr.  Ģ.)  Mit-^^111^^11
  wid  Inon  iogot  bic  0ef4teibnng  beë  Ganbiêgndet  etiennen.
Die  Portugiesen  kauften  ben  Zucket  bei  ihren  Seefahrten  nach  Indien  von
ben  bärtigen  Eingeborenen  als  einen  geheimnisvollen  Stoss,  ben  sie  lange
für  eine  Art  von  Honig  hielten,  bet  also  nicht  tiocken  krystaüisirt  gewesen
zu  sein  scheint.  Marco  Polo  gebenkt  in  seinen  Reisebeschreibungen  bet
anbeieitnngöwei)e  be)ìeïbcn.  ^ie  ^unft,  ben  ^ndet  anë  bein  G#  beë
910^68  bnt'4  (Sieben  anêan)d)eiben,  )od  iia^  @utopa  in  bet  Witte  beä
15.  Jahrhunberts  gelangt  sein.  Da  aber  bereits  viel  früher  bet  Anbau
des  Rohies  bort  betrieben  würbe,  ist  anzunehmen,  bast  auch  seine  Verarbeitung ­
  schon  eher  bekannt  würbe,  wenn  sie  auch  nicht  gewerbsweise  betrieben ­
  würbe.  In  Dresben  soll  bereits  im  Jahre  1597  eine  Zuckersieberei
(9t#neiic)  beftonben  ^aben.  Mod)  im  17.  3o^t^nnbctt  mat  betamiet  in
Deutschlanb  so  theuer,  bas;  nur  Wohlhabende  ihn  sich  verschaffen  konnten:
bie  Ausbreitung  bes  Ģennsses  von  Dhee  und  Ķossee  hat  wesentlich  zur
Steigerung  seines  Verbrauches  beigetragen.  Die  Einwirkung  bet  napoleoni*
id)cn  (Sontinentoiipeiie  ani  bie  #1%  nnb  ben  %etbtand)  beê  ^landeta
ist  bekannt,  ebenso  wie  die  als  beten  Folge  zu  betrachtenbe  Entwickelung
bet  ^nbcnandet=3nbn^^tic.  3n  öden  mitten  ^a^^n^^äbtcn  gab  e§  biß  uot
einigen  Jahrzehnten  sogenannte  Zuckersiebereien,  welche  bie  überseeischen
Mo^andet,  1)014^4^(1)  ;iit  ben  inlönbi)d)en  ^6136^,  toìrinitten.  6ie
finb  fast  ausnahmslos  eingegangen:  in  einigen  Hafenplätzen  sieht  man  bie
alten  Gebüube  noch,  entmebei  leer  ober  zu  anbeten  Betriebsstätten  umgewandelt. ­

Durch  die  Araber  soll  das  Zuckerrohr  bereits  im  9.  Jahrhunbert  nach
bein  süblichen  Spanien  verpflanzt  worben  sein.  Sicher  ist,  bas;  es  zur  Zeit  bei
Kreuzzüge  nach  Ey  pern,  Sicilien  nnb  Sübitalien  kam.  Portu  gisst  che  Man;*
lente  brachten  es  im  Jahre  1420  nach  Mabeira  nnb  halb  nachher  Spanier
no4  ben  canati;d)en  Snieln.  3m  301)16  150G  wntbe  e§  in  ^Olningü  ein=
            
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