Full text : Die Zucker-Industrie auf Cuba

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Sie  kommen  durchweg  darauf  hinaus,  das;  das  Material,  mit  welchem  dort
gearbeitet  wird,  sehr  weit  hinter  dem  zurückbleibt,  was  nian  erwarten  sollte.
mW  T)iet  bamuf  märe  amedloS,  ba  Me  Ergebnisse  für  Ne
Wpenqegenben  feinen  Wob#  Gilben  Mmum,  and)  ni#  als  Weid)
fut  (Suba^  bienen.  Gie  mürben  #^#118  bei  einet  Emägung  übet  bie  äSeforgniffe,
  met#  ^onifiana'ë  guderinbuftrie  ben  3)eutfd,en  ßabtifen  emfiöüen
  in  tetrad)!  fonnnen.  S)abei  mote  ni#  311  überfein,  ba^  somo#
Magnolia  mie  Ottawa  etft  feit  btei  3aï)ten  als  Äetfudßftaüonen  int  3Se=Dagegen
  oerbient  Erwähnung,  was  neuere  Berichte  aiw  Jaoa  mit-#ilenT
  ^0^  finb  bcfanntlid)  feit  ein  paar  3#cn  "irrere  æetfu4Sstationen
  errichtet  worden,  an  denen  namentlich  Deutsche  Kräfte  thätig  sind.
Von  der  Versud)sstation  in  Kagok  —  proefstation  voor  suickeniet  in  West-3aoa
  —  (ßrooina  E^ribon  liegt  bet  britte  Beri#  beS  3a#8  1886  uor,
derselbe  beschäftigt  sich  mit  dem  derzeitigen  Gedeihen  des  Rohres,  auf  der
Station,  feiner  Beschaffenheit  und,  in  längerer  Auseinandersetzung,  mit  der
&ran#it,  mei#  baS  Dio#  befallen  unb  als  eine  W  6d)manmt  be^net
wird.  Als  Ergebniß  von  Rohruntersuchuugen  findet  sich  dort  fur  sechs
betriebene  Proben  ein  Zuckergehalt  oou  15,1  bis  18,5  °/ 0 ,  sowie  von  sechszehn ­
  anderen  Proben  ein  Zuckergehalt  von  14,3-14,5  —  15,2—15,9  —
16  _  17  _  18,2-18,3-18,4  unb  18,85%:  bie  mWI  fonunt  ans
bie  mittleren  Wien  non  16  bis  17  %.  M  bieS  bleibt  l)inter  bet  allgemeinen
  minante  aurüd:  eS  panbelt  fid)  babei  um  gefnnbeS  ato#
einer  Versuchsstation,  welches  ohne  Zweifel  mit  aller  Sorgfalt  angebaut
unb  be^nbelt  motben  ist  unb  beSiplb  DorauSft#lid)  über  bem  3)^^=schnitt
  steht.  m  .  ..
Endlid)  möge  noch  angeführt  werden,  ivas  ber  Leiter  ber  Versuchsanstalt ­
  für  die  Zuckerindustrie  Louisianas,  Stubbs  in  Baton  rouge,  bei
(Belege,#!!  feiner  im  3a#  1886  auSgef#rten  Weiten  mit#ilte.  31ud)
er  betont,  bau  bie  3ufonnncnfe^^ung  beS  Dto^eS  messele  nü^^  ber  Gattung,
ber  SBobenort,  ber  ^üngung,  ben,  Mima  unb  ber  3al)teSaett  jmb  nad)
beni  Stande  ber  Reste;  Rohr  erster  Pflanzung  sei  anders  als  Schößlinge
späterer  Wte;  GaS  Sto#  selbst  fei  ni#  in  aüen  feinen  3#i!cn  glcid)  311=fanmlengefe^^t.
  ®ie  #anaer  mi#n  fe#  mol)l,  G#  ber  @el)ült  enter
Sorte  stark  abweiche  von  bein  einer  anbetn.  Auf  Ràion  habe  die  Acterbaustation ­
  13  Sorten  untersucht,  welche  dort  angebaut  unb  nad)  20  Monaten
geerntet  waren;  ihr  Zuckergehalt  sck)waukte  zwisck)en  13  unb  21  %,  ihr
Gehalt  au  Glucose  zwischen  0,07  bis  zu  1,48%-  Anlangend  die  Bodenbeschaffenheit,
  so  zögen  die  Pflanzer  in  Louisiana  die  schwarzen  Böden  den
saudhaltigen  vor.  Die  Düngung  wirke  verschieden  sowohl  auf  das  Ausreifen
  beS  ^reS,  mie  auf  ben  3udergel)olt  atarse  6tidftoffbüngung
wirke  immer  nachtheilig.  Bezüglich  des  Einflusses  der  Jieife  wird  bemerkt,
            
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