fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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DEUTSCHLAND. — Württemberg (Finanzen). 
und die Souveränetät über weitere Besitzungen des Fürsten Taxis (Ne- 
resheim), Oettingen, Hohenlohe-Kirchberg, und das Deutschmeisterthum 
Mergentheim. Dagegen trat es Stockach und einige Bezirke an Baden, 
weitere an Bayern ab. Es gewann 126,000 Menschen. — Der Wiener 
Congress liess das Gebiet unverändert. — Verfassung vom 25. Sep 
tember 1819. 
Finanzen. Dreijährige Budgets. Das für die Finanzperiode 18«‘4a 
bis 18«%4 (je vom 1. Juli beginnend) enthält folg. Hauptpositionen*) ; 
Einnahmen (in Gulden): 
I. Ertrag des unmittelbaren Staatseigenthums 
18“% 
A. Bomiinen. E^einnahme' 
1) bei den Cameralämtern . 1’264,285 
2) - - Forstverwaltung. 4’715,156 
Reinertrag 
795,072 
2’411,300 
359,500 
900,000 
4,000 
5’617,763 
J’681,100 
65,000 
184,635 
20,200 
120,000 
1’891,010 
236.000 
24,165 
2,750 
120.000 
3) von Berg- u. Hüttenwerk. 2’925,527 
4) - den Salinen . . . 1’514,940 
5) - d.Bleichanst.Weissenau 83,645 
B Verkehrsanstalten. 
1) Eisenbahnen .... 
2) Posten 
3) Telegraphen 
4) Bodenseedampfschifffahrt 
5) Neckardampfschifffahrt . 
C. Verschied. Einnahmen 
Zus. (Kosten 11’448455) 
II. Indirecte Steuern : 
a. Zoll 2’411,200 
b. Accise 408,204 
c. Auflage auf die Hunde . 91,001 
d. Wirthschaftsabgabe . . 1’760,550 
e. Sporteln 387,000 
Zus. (Kosten 552,920) 5’057j955 4’505,0:Î5 
III. Directe Steuern ; 
a. vom Grundeigenthum I Die Kosten 
18’192,252 6’743,796 
2’270,000 
380,754 
41,771 
1’427,510 
385,000 
1 I 
b. von Gefällen [werden von deni 
c. - Gebäuden j Amtspflegen ( 
d. - Gewerben | gedeckt. ) 
e. - Apanagen, Capital 
und Einkommen 
IV. Zuschüsse aus vo- 
3’000,000 
700,000 665,000 
Spätere Abweichungen 
18“%, 18«%. 
74%293 701,884 
wie im Vorjahre 
14.000 14,000 
2’025,000 2’045,000 
241.000 246,000 
wie im Vorjahre 
6’846,008 6’824,599 
wie im Vorjahre 
riger Finanzperiode 309.889 703,190 1’245,054 
Gesammte Reineinnahme 15’223,721 15’719,23ÍT Í6^239¡688 
Der Capitalwerth der Domänen (des »Staatskammerguts«' wird auf 
120 Mill, geschätzt. Die alten directen Steuern oben lit. a bis d) haben 
zu der zur Ergänzung des Staatsbedarfs nöthigen Steuersumme beizutra 
gen : Grudeigenthum und Gefälle ‘%., Gebäude Gewerbe ; — 
(im vorigen Budget standen: von Grundeigenthum 2’1 13,866 fl., von 
Gefällen 11,134, Gebäuden 500,000, Gewerben 375,000). Es betrugen 
*) Das Budget für die weitere Finanzperiode ist noch nicht festgestellt. Da 
der obige Voranschlag der Einnahmen bedeutend zu niedrig gegriffen war, so 
soll sich eine durchschnittl. Mehreinnahme von 4 Mill, jährl. ergeben haben.
	        
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