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gestellt, um die bequeme Wasserversorgung dieser kleineu
Landwirte zu ermöglichen. Die Aufstellung und Einrichtung
der Brunnenanlage wurde von einigen Genossen besorgt,
während die Kosten für das Material von der Gesamtheit
getragen wurden. Im Sommer 1901 konnte schon ein Erntefest
gefeiert werden.
In ähnlicher Weise entwickelt sich auch die Tätigkeit
der Hausgenossenschaften in den anderen Ansiedlungeu.
Überall finden wir Bibliotheken und Gesangs vereine, und
überall ist für das wirtschaftliche und gesellige Leben mannigfach
gesorgt.
VIII.
Weitere Bestrebungen.
Innerhalb der Hausgenossenschaft hatte es sich gezeigt,
wie sehr die Arbeiterbevölkerung von dem Drang beseelt ist,
sich zu bilden und sich zu belehren, und mit welchem Verständnis
sie jede Gelegenheit ergreift, um dieses Streben zu
befriedigen. Die Zentralstelle für Arbeiterwmhlfahrtseinrichtungen,
deren Leiter als treue Mitarbeiter im Berliner Sparund
Bauverein nach jeder Richtung hin das genossenschaftliche
Leben zu fördern suchten, kamen daher auf den Gedanken,
für Belehrung und Unterhaltung Veranstaltungen in
größerem Umfange für weitere Kreise der Berliner Arbeiterbevölkerung
zu treffen. Die Mitglieder des Spar- und Bauvereins
bildeten den Kern, woran sich die weitergehende
Bewegung anschließen konnte. Wie bei der baulichen Tätigkeit,
so sollte auch bei diesen Bestrebungen die selbsttätige
Mitarbeit der Arbeiter ermöglicht werden, um dadurch ein
intensiveres Interesse innerhalb dieser Kreise zu erregen, und
so organisierte man ein Komitee zur Veranstaltung von Volksaufführungen,
das aus Mitgliedern des Vorstandes und Aufsichtsrates
des Spar- und Bauvereins und einigen anderen
Genossen zusammengesetzt wurde. Dieser Ausschuß besteht
heute aus 26 Mitgliedern, die sämtlich der Genossenschaft
angehören und die sämtlich, mit Ausnahme des Herrn Professor
Dr. Albrecht und des Herrn Dr. von Erdberg (von der Zentralstelle
für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen), dem Arbeiter-6*