Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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zum  Besten  des  Landes  für  alle  Zukunft  wirksam  verhindern ­
  dürfte.
Die  an  den  Börsen  der  Union  periodisch  wiederkehrende ­
  Geldknappheit,  die  sich  bei  der  Erledigung  der
Engagements  während  der  letzten  Monate  erschwerend  bemerkbar ­
  gemacht  hatte,  wird  wahrscheinlich  zur  Schaffung
eines  geeigneten  Notenzirkulationssystems  Anlaß  geben,  vermutlich ­
  nach  deutschem  Muster.  Die  historische  Entwicklung ­
  des  Verhältnisses  der  Union  zu  den  Einzelstaaten  im
Verein  mit  politischen  Bedenklichkeiten,  von  denen  heute  nicht
einmal  mehr  ein  Schatten  vorhanden  ist,  hat  in  Amerika
zweimal  den  Versuch  einer  Zentral-Notenbank  scheitern
lassen  und  auf  diesem  Gebiete  eine  unkräftige  Dezentralisation
gepflegt.  Die  jüngsten  Vorschläge  des  amerikanischen  Schatzsekretärs, ­
  die  darauf  abzielen,  eine  elastischere  Gestaltung
des  Geldmarktes  dadurch  herbeizuführen,  daß  den  Nationalbanken ­
  die  mit  einer  Steuer  zu  belegende  Ausgabe  ungedeckter ­
  Noten  zugestanden  wird,  halten  sich  in  allzu  engen
Grenzen,  so  daß  sie  nur  Flickwerk  in  Aussicht  stellen.
Zudem  besteht  in  maßgebenden  Kreisen  des  Senats  eine
Gegnerschaft  gegen  jede  Art  ungedeckter  Notenausgabe.
Aber  die  einmal  gewonnene  Erkenntnis  von  der  Notwendigkeit ­
  durchgreifender  Neuerungen  wird  zweckentsprechende ­
  Reformen  in  der  einen  oder  andern  Gestalt  in
nicht  ferner  Frist  der  Reife  näherbringen.
Die  Möglichkeit  einer  die  Weltwirtschaft  in  Mitleidenschaft ­
  ziehenden,  gewissermaßen  in  Treibhauswärme  gezüchteten ­
  Exportpolitik  der  amerikanischen  Industrie  ist
vorhanden;  doch  eine  solche  künstliche  Politik  wird  allenfalls ­
  nur  vorübergehend  sein,  da  sie  in  ihrer  Kostspieligkeit
auf  die  Dauer  der  praktischen  Auffassung  der  Amerikaner
widerstreiten  und  an  der  Zugeknöpftheit  ihrer  Taschen  zersplittern ­
  wird.  Auch  bin  ich  überzeugt,  daß  man  vielmehr,
            
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