Full text : Die Entwicklung der Weißgerberei

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—  XVII  —

ich  mir  daher  von  auswärts  kommen  ließ,  habe  ich  mit  Erlaubnis
Sr.  Exzellenz  Herrn  Regierungspräsidenten  Dr.  v.  Bla  ul,  dem  ich
an  dieser  Stelle  für  sein  Entgegenkommen  zu  danken  habe,  in  der
Registratur  der  Kgl.  Regierung  Ansbach  eingesehen.  Die  Archive,  welchen
ich  für  die  Vorlegung  von  Akten  usw.  zu  danken  habe,  sind  die
folgenden:  Stadtarchiv  Aachen,  Kgl.  Kreisarchiv  A  m  b  e  r  g,  Stadtarchiv
Augsburg.  Archiv  der  freien  Hansastadt  Bremen,  Historisches
Archiv  Köln  Kgl.  Staatsarchiv  Danzig,  Staatsarchiv  der  freien
und  Hansastadt  Hamburg,  Kgl.  Staatsarchiv  Königsberg  Stadtarchiv
  Königsberg.  Staatsarchiv  Lübeck,  Stadtarchiv  und'Bibliothek
  Magdeburg,  Kgl.  Allgemeines  Reichsarchiv  München,
Germanisches  Museum  Nürnberg,  Kgl.  Bayer.  Kreisarchiv  Nürnberg, ­
  Kgl.  Kreisarchiv  der  Pfalz  Speier,  Archiv  der  Stadt  Straßburg. ­
  Bezirksarchlv  des  Unterelsaß  Straßburg.  Archiv  der  Stadt
Worms,  Kgl.  Kreisarchiv  Würzburg
Sbms-lls  »»ist  für  di.  Erlaubnis  zum  Studium  ihrer  Wien  on
Dtl  und  Stelle  otw  fnt  Aus!-»,,,  und  Üb-rfendung  von  Akten  hab.
ich  z»  danke»  de»  Magistraten  in  Markt  Berget.  Burgbei»,
heim.  Kadaliburg  Dinkel-bühl.  Efchenbach,  Gunzen.
«°uI-"'K"ch»°>»'d.Nt-d.„-nfitz.L-ug.»,  .„».Memmingen,
München.  Nnrnb.rg,  Rath.nbnrg,  Uffenheim.  Waffer.
trudingen,  Weißenburg,  Würzburg.
Während  das  Entgegenkommen  der  Magistrate  bei  der  Vorlegung
ihrer  Akten  für  solche  Untersuchungen  im  allgemeinen  noch  ein  großes
genannt  werden  kann,  wenngleich  auch  schon  hier  Zurückhaltung  aus
Vorsicht  bei  den  größeren,  Unwille  und  Ungeneigtheit  aus  Verständnislosigkeit ­
  bei  den  kleineren  sich  manchmal  bemerkbar  macht,  ändert  sich
das  Bild  noch  mehr  im  Sinne  dieser  Richtungen,  wenn  man  von  den
amtlichen  Stellen  und  Verwaltungsbehörden  sich  nunmehr  zu  den  Gewerben ­
  selbst  und  den  Organisationen  sowie  zu  den  Zeitschriften  wendet.
Hier  wird  mancher  Brief  abgesandt,  welcher  überhaupt  unbeantwortet
bleibt;  viele  Fragen,  schriftlich  oder  mündlich  angebracht,  erhalten  keine
Antwort;  viele  größere  Unternehmer  halten  in  kluger  Prophylaxis  gegen  die
gewerbliche  Spionage  im  Konkurrenzkampf  ihre  Türen  für  jeden  fremden
Be,uch  verschlossen,  und  manche  kleine  Meister,  welche  im  Ringen
zwischen  Handwerk  und  Großindustrie  unterlegen  sind,  bringen  ihre
Erbitterung  über  ihre  technische  und  damit  materielle  und  soziale  Niederlage ­
  darin  zum  Ausdruck,  daß  sie  jede  Auskunft,  wie  auch  den  Zutritt
zur  Stätte  ihrer  Niederlage,  wie  sie  dies  auffassen,  nämlich  zu  ihrer
Werkstatt,  verweigern.
Unter  solchen  Verhältnissen  fühle  ich  mich  um  so  mehr  gedrängt,
allen  denen  aus  dem  eben  erwähnten  Kreise,  welche  mich  bei  meinen
ii
            
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