Object: Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Monat 
Tag 
Staffel 
Tage 
% 
Nr. 
4 % 
% 
Zinsen 
RM 
Pf. 
Transport 
C 
13 233 
35 
156 
24 925 
Juni 
6 
D 
1005 
50 
C 
12 227 
85 
9 
1101 
15 
D 
4 015 
10 
C 
8 212 
75 
5 
411 
20 
C 
4 037 
10 
C 
12 249 
85 
D 
2 018 
75 
C 
10 231 
10 
10 
1023 
30 
c 
120 
— 
180 
27 460 
305 
10 
c 
10 351 
10 
c 
305 
10 
Zins. 
c 
10 656 
20 
S. E. & O. 
Berlin, den 30. Juni 1926. 
(Unterschrift der Bank.) 
Zinszahlen. Ich kann aber auch rechnen: 30. Juni rückwärts bis 31. De- 
zember des Vorjahres — 1440 Zinszahlen; hiervon für die zuviel berech- 
neten 120 Tage 960 Zinszahlen abgezogen, ergibt 480 Zinszahlen. Bei 
der retrograden Methode wird als Grundlage für den Verfall der einzel 
nen Posten nicht der Abschlußtag, sondern der Beginn der Konto 
korrentperiode angenommen. Die Zinsen werden von jedem Verfalltage 
rückwärts (retrograd) bis zum frühesten Verfalltermin des Konto 
korrents (Epoche) gerechnet. Auf diese Weise findet eine Diskontie 
rung sämtlicher Kapitalposten statt. Die Zinszahlen sind also Diskont- 
nummern oder negative Zinszahlen, die durch Transport aus die 
Gegenseite zu eigentlichen, positiven Zinszahlen werden. Darauf wird 
der Kapitalsaldo für die Zeit von der Epoche bis zum Abschlußtage verzinst. 
Die Staffelrechnung oder englische Methode besitzt den 
Vorzug, daß man jeweils leicht den Kontostand ersehen kann und einen 
Überblick hat, ob und wie lange der Kunde Debitor oder Kreditor gewesen 
ist. Deswegen bedient man sich ihrer besonders bei Depositenkunden, bei 
denen der Zinsfuß im Laufe der Rechnungsperiode Veränderungen unter-
	        
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