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Wenn auch der geringe Lohn sehr drückt,
so drückt am meisten, daß man jedem Be
amten, mag er noch so niedriger Natur sein,
Gehorsam leisten muß und daß man nicht
einmal eine Arbeiterzeitung lesen soll. (3. t.)
[B. Schles.]
Mich drückt am meisten die Abhängigkeit,
das Schreckgespenst eines guten Tages auf
die Straße fliegen und dem Elend preisge
geben zu sein. (1.) [B. R.]
Mich drückt nichts. Die Arbeitgeber können
mir den Buckel runterrutschen. (2. t.) [13. S.]
Das Abhängigkeitsverhältnis unterdrücke ich
durch den Proletarierstolz. (2.) [B. S.]
Daß die Kinder als Arbeitsknechte geboren
sind. (3. t.) [B. Schles.]
Gewiß ist es ein bedrücktes Leben bei einem
solch geringen Lohne, das ich vom Arbeit
geber abhängig bin, hängt an mir ebenfals
wie ein Bleiklumpen, auf die Aussichten
mir eine bessere Stelle zu erbetteln, verzichte
ich, sondern will nur in Gemeinschaft
meiner Arbeitsbrüder ein besseres Dasein
erkämpfen so das es nicht nur mir, sondern
der gesamten arbeitenden Klasse zu gute
kommt, und ich glaube nichts besseres
meinen Kindern bieten zu können als sie
zu klassenbewußten Menschen zu erziehen.
(2. t.) [B. Schles.]
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Der geringe Lohn drückt mich nicht so arg
wie der Arbeitgeber, weil er mich als Ar
beitenden Mensch anerkännt, sondern als
Arbeitende Maschiene. (3. t.) [B. R.]
Mir ist alles gleich. (4. t.) [B. R.]
Der geringe Lohn drückt mich. Über die
Abhängigkeit habe ich mir bisher noch kein
S Kopfzerbrechen gemacht. Ich habe dem
Feinde noch immer die Zähne gezeigt. (1. t.)
[B.S.]
Alles drückt mir. (4. t.) [B. S.]
Ich bin der Absicht, größeren Verdienst zu
kriegen daß ich mal besser essen und leben
kann. (4. t.) [B. R.]
Über Lohnfrage rege ich mich heut weniger
auf, denn jemehr wir verdienen, jemehr wird
uns genommen, bleiben thut uns nichts, so-
gebeutet übervortheilt wird und dieses durch
Gesetz und Recht anerkannt wird. Für
meine Kinder sorge ich am besten dadurch,
daß ich für die Partei eintrete, welche für
Menschenwürdige Zustände ein tritt, eine
Gleichberechtigung erstrebt und so eine ge
sunde Sozial-Politik schaffen hihlft. (2. t.)
[B.R.]
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