Dreizehntes Kapitel.
Die Wirtschaftsstufen.
Indem wir die Evolution der Wirtschaftsformen untersuchten,
sahen wir, daß die wirtschaftliche Entwicklung, die Entwick
lung der Produktivkräfte und der Wirtschaftsformen, in engem
Zusammenhang mit dem Umfang der sozialen Organisation der
Produktivkräfte steht. In einer isolierten Wirtschaft sind die
Arbeitskräfte der Familie oder des Geschlechts selbständig und
unabhängig von den anderen organisiert. In einer Gemeinde
wirtschaft sind alle Familien dieser Gemeinde oder des Stammes
untereinander verbunden. Die Rayonwirtschaft umfaßt schon
die Produktion eines ganzen Gebietes, der Stadt mit den um
liegenden Dörfern. Die Volkswirtschaft dehnt sich über den
ganzen Staat aus und bildet die Übergangsstufe zur Weltwirt
schaft, wo sich die Wirtschaft eines Landes mit der der anderen
Länder eng verbindet. Von dem Umfang der gesellschaftlichen
Organisation der Wirtschaften hängt deren Form ab. Die
isolierte Wirtschaft produziert alles selbst, was sie braucht. Die
Gemeindewirtschaft (mit Handwerkern, Hirten usw.) kennt schon
einen Austausch von Gegenständen, aber keine Geldwirtschaft.
Die Ray on Wirtschaft basiert auf dem Austausch der Waren unter
den Produzenten, während die Volkswirtschaft durch die Massen
produktion für den unbestimmten Markt charakterisiert wird.
Die Weltwirtschaft schließlich entsteht, wenn der Kapitalismus
schon zur Herrschaft gelangt ist. Dabei bleibt noch die frühere
politische Staatsorganisation, aber es bildet sich zwischen ein
zelnen Ländern ein wirtschaftliches Band, das sie immer enger
aneinanderbindet.
Selbstverständlich geht die Umwandlung einer Wirtschafts-