Full text : Die Genussscheine nach schweizerischem Recht

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les  intöröts  sont  entrös  en  Opposition.  Bien  que  l’actionnaire
  et  le  porteur  de  bons  profitassent  tous  deux  de  la
bonne  marche  gönbrale  des  affaires,  le  second  devrait  nöcessairement
  souhaiter  un  rendement  maximum  qui  procurät
  un  surplus  de  benfifice  annuel  et  lui  assurät  dventuellement
  un  prix  de  remboursement  avantageux;  l’actionnaire,
  lui  devait  au  contraire  viser  plus  spdcialement
ä  la  Conservation  de  l’entreprise  et  au  maintien  de  l'integrite
  de  son  Capital  de  maniere  ä  s’assurer  une  liquidation
favorable  et  ne  pas  risquer  de  distribuer,  sous  titre  de
bönöfice  annuel,  une  part  des  sommes  engagöes  par  lui
dans  l’entreprise» 1 ).  Je  grösser  ferner  der  den  Genussscheinen ­
  zufallende  Anteil  am  Reingewinn  ist,  desto  schwieriger ­
  gestaltet  sich  die  Emission  neuer  Aktien.  Fusionen,
Käufe  und  andere  für  die  Gesellschaft  vorteilhafte  Operationen ­
  sind  oft  schon  durch  die  Genussscheininhaber
verhindert  worden,  obgleich  denselben  kein  Einfluss  auf  die
Geschäftsführung  zusteht.  Die  Genussscheine  ermöglichen
auch  eine  ganze  Reihe  von  Kombinationen,  welche  eine
Umgehung  gesetzlicher  Vorschriften  nur  zu  sehr  erleichtern; ­
  sie  sind,  wie  ein  französischer  Autor  treffend  bemerkt,
«un  merveilleux  instrument  pour  accomplir  de  nouveaux
progrös  dans  l’art  de  la  fraude»  2  3 ).  Der  von  Natur  aus
schwerfällige  Mechanismus  der  Aktiengesellschaft  wird
durch  die  Genussscheine  noch  mehr  belastet  und  alle  Nachteile ­
  und  Mängel 8 ),  welche  jene  an  sich  schon  aufweist,
werden  durch  diese  in  erheblichem  Masse  vergrössert.
Gegenüber  jenen  eben  dargelegten  Nachteilen  haben
die  Genussscheine  auch  mancherlei  Vorzüge  aufzuweisen.
Ihre  grosse  Verbreitung  und  die  mannigfaltige  Art  ihrer
Verwendung  weisen  darauf  hin.  Ihrer  Natur  nach  eignen
sie  sich  besonders  gut  als  Gegenleistung  für  Dienste,

1 )  EB  31 2  452.
2 )  Demenais,  1.  c.,  8.
3 )  Rossel,  1.  c.,  Nr.  802  und  804.
            
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