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Schnecdruck setzen in dieser Höhe dem Wald eine
Grenze. Die Bäume, die bis zur Waldgrenze reichen,
find meist Fichten und Lärchen. Im obern Wallis
und im Engadin treten Arvenwälder an ihre Stelle.
Die Arve geht, ein Bild ungebrochener Kraft, als
äußerster Vorposten in einzelnen prächtig entwickelten
Exemplaren über den geschlossenen Wald hinaus.
4. Die Region der Alpweiden. Über
dem dunklen Bcrgwald liegen die Matten als hellgrüner
Gürtet, der an den Felsen und Schneefeldern
der Gipfelregion abbricht. In den untern Weiden
find die Rasenflächen noch unterbrochen vom
Krummholzdickicht der Legföhre, vom Gestrüpp der
Alpcncrlc und vom leuchtenden Rot der blühenden
Alpenrosensträucher. Einzeln oder in Gruppen beisammen
stehen an windgeschützter Stelle die Sennhütten,
meist Holzbauten einfachster Art, das flach
abfallende Bretter- oder Schindeldach mit Steinen
beschwert. Hier findet der Hirte für die kurze Zeit
der Sommermonate Unterkunft, wenn er das Vieh
zur Alpweide hinaufführt; im Herbst zieht er wieder
zu Tal und läßt die Weidenregion als einen im
Winter unbewohnten Höhengürtel zurück. Die obersten
Weiden und ihre Sennhütten liegen in den einzelnen
Teilen der Alpen ungleich hoch aus demselben
Grund, der für die Höhe der Waldgrenze gilt. In
den Walliser Alpen stehen die letzten Alphütten
durchschnittlich 600 m über denjenigen der Vvralpen.
Wo im Sommer oberhalb der Weiden und kahlen
Felshalden der Schnee infolge der geringen
Wärme nicht mehr vollständig abschmilzt, da liegt die
Schneegrenze. Am Säntis steht sie bei 2500 m;
alpcncinwärts steigt sie unter dem Einfluß der Massenerhebung
an: Gotthard 2800 io, Bernina 3100
m und Monte Rosa nahezu 3300 m.
Region der
N ln weiden
Schneegrenze.