Full text : Die Schweiz

4;')
trag  von  annähernd  100  Millionen  Franken  ans.
Dieser  alljährliche  Tribut  war  ein  mächtiger  Ansporn ­
  zur  Ausnutzung  der  einheimischen  Wasserkräfte ­
  durch  Elektrizitätswerke;  von  den  Zentralen
strahlen  die  Leitungsdrähte  nach  allen  Richtungen
aus  und  verteilen  Kraft  und  Licht  bis  zu  den  entlegensten ­
  Orten.  Jedes  neue  Kraftwerk  rückt  das
Ziel  um  einen  Schritt  näher,  von  den  ausländischen
Kohlengruben  unabhängig  zu  werden,  die  bisher
dem  Auslande  entrichteten  Summen  dem  eigenen
Lande  zu  erhalten.  Ist  die  Schweiz  auch  reicher
mit  Wasserkräften  ausgestattet  als  manches  andere
Land,  so  wird  sie  darin  doch  noch  von  Skandinavien ­
  übertreffen;  selbst  Frankreich  ist  im  Verhältnis
zu  seiner  Volkszahl  günstiger  gestellt.  Von  dem
Kraftvorrat  unseres  Landes  sind  gegenwärtig  in  «wftwnot
Elektrizitätswerken  annähernd  eine  halbe  Million
Pferdestärken  verwertet.  Es  läßt  sich  voraussehen,
daß  bei  genauester  Ausnutzung  aller  Gefällsstrekken,
  durch  Stauwerke  und  durch  Aufspeichern  der
Energie  der  vierfache  Wert  dieser  Zahl  erreicht
werden  kann.  „Unbegrenzt"  sind  also  die  verfügbaren ­
  Wasserkräfte  nicht;  aber  sie  dürften  auch  in
der  Zukunft  für  den  Betrieb  der  Fabriken,  der
Eisenbahnen  und  für  die  Beleuchtung  ausreichen.
Von  den  zahlreichen  Elektrizitätswerken  der
Schweiz  seien  die  größten  mit  ihrer  Leistung  in  -chwci;
Pferdekräften  (P.  8.)  hier  genannt:  Stadt  Genf
18450;  Grande  Eau  11  750;  Vevey-Montreux ­
  3900;  Rhone  bei  St.  Maurice  6240;  Kraftwerk ­
  Lac  de  Joux-Orbe:  Vallorbe  8200  und  Orbe
8000;  Neuenburg  3100;  Saane  bei  Montbovon
5400,  bei  Tusy-Hauterive  7200;  Kander  bei
Spiez  16  750;  Hagneck  6800;  St.  Jmier  3650;
Wangen  9900;  Wynau  4750;  Stadt  Luzern  8600  ;
Olten-Aarburg  4400;  Rheinfelde  n  16800;
Kraftwerk  Beznau-Löntsch:  Beznau  14100
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.